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Geithain "Die alte Glut ist wieder da"
Region Geithain "Die alte Glut ist wieder da"
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15:16 19.05.2015
Bellbreaker-Schlagzeuger Mario Maibier aus Kohren-Sahlis und seine Frau Nicole vor dem Konzert der Band im Geithainer Bürgerhaus. Quelle: Inge Engelhardt

Steffen Bauer erlebte die Cover-Band erstmals. Der AC/DC-Fan aus Geithain mag eigentlich alle Titel der Rock-Legende, besonders vielleicht "Touch to much". Er freute sich, einige nun live zu hören. Fünf Langspielplatten von AC/DC hat er im Schrank.

Yvonne Müller aus Windischleuba hat die legendäre Band schon original erlebt, beispielsweise in Nürnberg und Leipzig. "Mit Sänger Bernd Birbils kommen die Bellbreaker dem Original ziemlich nahe", findet sie. Genau wie ihr Mann Heiko ist sie AC/DC-Fan, beide versuchen, bei möglichst allen Konzerten der Cover-Band dabei zu sein. Langweilig werde das keinesfalls. "Man hört diese Musik sonst eher selten, sie ist im Alltag nicht da", erklärte Yvonne Müller. Sie kommt mit ihrem Mann auch zu möglichst vielen Bellbreaker-Konzerten, weil Schlagzeuger Mario Maibier ihr Schwager ist.

Der freut sich über die Unterstützung. "Immer schön, wenn die beiden da sind", bestätigte der Kohren-Sahliser. Überhaupt sei es ein gutes Gefühl, wenn Konzertbesucher wiederkommen, die Band einen Stamm von Fans habe. Die fünf Bellbreaker - Mittelpunkt der Show ist Angus-Young-Double Mike Neumann - sind in ganz Deutschland unterwegs, hatten auch schon Auftritte in der Schweiz. Als sie letztes Jahr erstmals auf der Bühne des Geithainer Bürgerhauses standen, waren zwei Fans extra aus Bayern angereist. Die beiden gebürtigen Chemnitzerinnen machten damit fast einen Abstecher in die alte Heimat. "Letztes Jahr hatten wir hier in Geithain ordentliche Party-Stimmung, es ging laut zu, aber gesittet. Da haben wir gedacht, wir kommen wieder", so der Schlagzeuger.

Vor zehn Jahren war die AC/DC-Coverband entstanden, Sänger Bernd Birbils war Gründungsmitglied. Aus "familären und persönlichen Gründen" sei er im Dezember 2010 ausgestiegen, erzählte der Rochlitzer Sonnabendabend. Beim Jubiläumskonzert im April nahm der 43-Jährige das Mikro wieder in die Hand, was die Fans mit einem "endlich" kommentierten. Froh darüber ist auch Schlagzeuger Maibier. Er ist seit 2009 dabei, eigentlich sollte es nur eine Aushilfe sein, denn der ursprüngliche Bellbreaker-Schlagzeuger wollte eine Australien-Tour machen. Doch der fand einen Job weit weg und Maibier blieb.

"Jetzt haben wir die optimale Besetzung", freut er sich über Birbils Rückkehr. Die alte Glut sei wieder erwacht. Zwischen ihm und dem Sänger habe es nach der Pause genauso gut funktioniert wie vorher. "Die Familie ist wieder zusammen", so der Schlagzeuger. Die Band treffe sich auch privat, zum Beispiel zum Adventskaffeetrinken in Kohren-Sahlis, wo der 39-Jährige mit seiner 35-jährigen Frau Nicole und den drei Kindern lebt. Sie unterstütze ihn sehr, hebt er hervor.

Ihren Probenraum hat die Band in Altenburg, und dort werden die Bellbreaker im Februar auch ihre "komplett neue Show" präsentieren. "Mehr Pyro, mehr Bühnenaufbauten...", alles will der Schlagzeuger noch nicht verraten. "Die Leute sollen kommen und staunen."

Das Konzert im "Goldenen Pflug" in Altenburg findet am 1. Februar statt. Ticket-Infos im Internet auf www.bellbreaker.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.11.2013
Inge Engelhardt

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