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Geithain Doppeljubiläum in Prießnitz gefeiert
Region Geithain Doppeljubiläum in Prießnitz gefeiert
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15:59 10.07.2011
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. Rückblicke in die Geschichte der Jubilare gehörten zum Festgeschehen wie auch aktuelle Proben des Könnens von Feuerwehr und Chor.

„Ein Verein ist nicht zu ersetzen, ich hoffe, dass der Männerchor durch dieses Jubiläum wieder Zulauf bekommt", erklärte Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch bei der Festveranstaltung und schenkte dem Ensemble ein Faß Bier. Den Feuerwehrleuten dankte Hiensch – er hoffe, dass es die Prießnitzer Wehr noch lange gibt. Die Stadt Frohburg unternehme das Mögliche für eine positive Bevölkerungsentwicklung, betonte er. Für die Kameraden hatte er eine Wanduhr mitgebracht.

„Ich hoffe, dass wir uns zum 100. Jubiläum wiedersehen", erklärte Walter Dietzschold, Vizepräsident des Leipziger Chorverbandes, der den Sängern eine Urkunde für 90 Jahre Pflege des Liedgutes sowie der Gemeinschaft überreichte.

Viele weitere Gratulanten schlossen sich an, so der Heimatverein Prießnitz/Elbisbach, der beiden Jubilaren Glückwünsche überbrachte. Frohburgs Stadtwehrleiter Lars Kupfer sowie Vertreter von Wehren der Nachbarorte gratulierten den Prießnitzer Kameraden.

„Wie ein stolzer Adler schwingt sich auf das Lied..." sangen die Mitglieder des Männerchores – wahrscheinlich sei dies das erste Lied gewesen, das der spätere Männerchor 1921 zur Einweihung des Kriegerdenkmals in Elbisbach gesungen habe, erklärte Heinz Fritzsche, Vorstandsvorsitzender des Chores. Er trug zur Festveranstaltung die Chronik vor, die Schriftführer Peter Guhr zusammengestellt hatte. Der Gemischte Chor Buchheim und der Singekreis Prießnitz traten als Gäste im Festzelt mit auf.

Die Chronik der Prießnitzer Feuerwehr hatte Andreas Mäder vor 15 Jahren zusammengestellt. Die Wehr wurde damals 55, der Chor 75 – das wurde am Waldbad groß gefeiert. Der Blick in die Feuerwehrhistorie ist unterdessen fortgeschrieben, Wehrleiter Stefan Jungnitz trug zur Festveranstaltung Auszüge vor. „Wenn jemand in Not kommt, gibt es die Feuerwehr", betonte er, hob zwei Neuzugänge in diesem Jahr hervor. 16 aktive Kameraden hat Prießnitz derzeit. „Damit die Wehr Bestand hat, wären jedes Jahr zwei Neuzugänge von Zwanzig- bis Dreißigjährigen nötig", zeigte der Wehrleiter auf. Von der Technik her attraktiver und damit anziehender für Interessenten könnte die Prießnitzer Wehr werden, wenn sie jetzt wie geplant, in den Katastrophenschutz des Landkreises mit einsteigt.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Frankenhain, die in Prießnitz ihren Sitz hat, zeigten Sonnabendvormittag ihr Können.  Viel Beifall gab es für die „Vogelhochzeit", die Mädchen und Jungen der Prießnitzer Kita „Kinderland" aufführten. Abends wurde dann mit weiteren Programmpunkten im Festzelt gefeiert.

Inge Engelhardt

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