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Doppelschau zum Saisonauftakt mit Wertungs-Rekord

Doppelschau zum Saisonauftakt mit Wertungs-Rekord

Jeder, der an Rassetieren und attraktiven Gehölzen seine Freude hat, dürfte am Wochenende in den Heros-Baumschulen auf seine Kosten gekommen sein. Hatten sich doch auch anno 2013 die Rassekaninchen- und -geflügelzüchter aus Geithain, Niedergräfenhain und Frauendorf wie in Vorjahren mit ihren Schauen wieder zusammengetan, tat das Baumschulteam das Seine.

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Bewundernde Blicke auf dieses Tier aus der besten Sammlung Kleinchinchilla von Edgar Dietze (Mitte).

Quelle: Jens Paul Taubert

Niedergräfenhain. Strahlende Gesichter bei den Organisatoren der Sparten 168 Geithain und 640 Niedergräfenhain zur 7. Gemeinschaftsschau von Rassekaninchen. "Wir haben noch nie solch hohe Bewertungen erlebt wie diesmal", konnte Niedergräfenhains Vereinschef Steffen Dietze verkünden. Bei 279 ausgestellten Tieren wurde 26mal das höchste Prädikat "vorzüglich" verliehen. Im vorigen Jahr gab es das 21mal, obwohl 20 Tiere mehr am Start waren. "Mit noch nie erreichten 98 Punkten auf einen Castor-Rex brach Tatjana Dathe aus dem Frankenhainer Verein den Punkterekord bei unseren Schauen, dicht gefolgt von Falk Kinne, der für ein Perlfeh 97,5 erreichte", so Dietze. Auf ebenso stolze 387 Punkte für ihre Zuchtgruppen brachten es zudem Edgar Richter (Frankenhain) für Kleinchinchilla, André und Jana Schellenberger (Neukieritzsch für Deutsche Kleinwidder, Falk Kinne (Frohburg) für Perlfeh und Gundram Bauer (Frohburg) für Hermelin Rotauge.

Auch das bemerkenswert: In der Jungtierklasse konnten der einheimische Sebastian Dietze auf Farbenzwerge wildfarben und Hans Schreier aus Tautenhain auf Großchinchilla dreimal das höchste Prädikat einheimsen.

"Wer sich ein bisschen in der Kaninchenzucht auskennt, sieht, dass hier wunderschöne Tiere ausgestellt sind", bestätigte auch Frank Schmidt aus Bad Lausick. Er besuchte zum ersten Mal die hiesige Schau. "Ich habe selbst mal gezüchtet, leider keine Zeit mehr. Aber der Rundgang macht echt Spaß." Nicht anders ging es Familie Stengel aus Deutzen. "Wir waren schon oft hier in Niedergräfenhain. Leider wird die Rassekaninchenzucht in diesem Land nicht gerade gefördert. Dabei ist es ein so herrliches Hobby", bedauerte Volker Stengel.

Mut machte den Organisatoren der Schau, dass auch sieben Jungzüchter ausstellten, so viel wie lange nicht. Als Bester konnte Kevin Schellenberger auf Deutsche Kleinwidder wildfarben den Jugendpokal der Geithainer Bürgermeisterin mitnehmen.

Nur wenige Meter entfernt, im sogenannten "Haus Altenburg" hatten die Rassegeflügelzüchter des Vereins Frauendorf und Umgebung traditionell ihr Domizil. Auch hier zufriedene Mienen angesichts der Bewertungsergebnisse. "Elfmal ein ,vorzüglich' und 14mal ein ,hervorragend' unterstreichen das hohe Niveau der hier von 38 Ausstellern gezeigten 252 Tiere", so Vereinsvorsitzender Ernst Liebers. Er freute sich genauso wie der Kreisvorsitzende Kai Schubinski, dass dieses Kulturerbe in der Region gepflegt wird. "Für mich ist es deshalb Ehrensache, jede der vier hiesigen Schauen zu besuchen, auch wenn ich selbst diesmal keine Tiere ausstelle. Heute ist ja Auftakt der Saison. Und der kann sich sehen lassen. Hoffentlich setzt sich das in Jahnshain, Greifenhain und Dölitzsch fort", zeigte sich Schubinski angetan.

Die Aussteller des gastgebenden Vereins mischten dabei bei der Preisvergabe am Wochenende kräftig mit. So errang unter anderem Gernot Große auf seine vier ausgestellten Strasser allesamt Preise, konnte Heinz Liebing nicht nur ein "vorzüglich" verbuchen, sondern Meriten für fünf Steigerkröpfer gewinnen, oder aber Vereinschef Ernst Liebers zwei Preise erringen.

Mächtig gespannt war am Sonnabendvormittag auch Alfred Radoy aus Kohren-Sahlis, wie seine fünf Zwergrheinländer abgeschnitten hatten. Immerhin züchtet der 73-Jährige schon fast sechs Jahrzehnte. "Alle haben ein ,sehr gut' bekommen. Und meine Trophäensammlung wächst um vier Preise", war er sichtlich zufrieden.

Die Besucher jedenfalls hatten Freude. "Es ist interessant, was hier alles zu sehen ist, selbst wenn meine Liebe mehr der Kaninchenzucht gilt", schaute sich auch der 16-jährige Markus Liebing aus Frauendorf um. Das Interesse junger Leute freute Liebers besonders. "Fünf jugendliche Aussteller haben wir diesmal. Es wäre schön, wenn noch mehr sich für dieses Hobby begeistern ließen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2013
Lang, Thomas

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