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Geithain Dschungeltanz heizt die Stimmung gleich an
Region Geithain Dschungeltanz heizt die Stimmung gleich an
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13:55 19.05.2015
Die Radioparty Sonnabendabend in Kohren-Sahlis haben Tänzerinnen des FKK Narsdorf mit einem mitreißenden Dschungeltanz eröffnet. Quelle: Inge Engelhardt

Alle freuten sich auf ihren Auftritt, bestätigte Janine Bohne. Nicht nur der "Dschungeltanz" der 19- bis 26-jährigen Tänzerinnen kam gut an, sondern später auch ihre "Rock-Show".

Dazwischen war die Tanzfläche sofort voll, alle hatten Lust auf Stimmung und gute Musik. Deshalb waren Annett Köhler und ihre Tochter aus Borna an diesem Abend gekommen, sie hatten sich erstmals zum Besuch der Drei-Tages-Party entschlossen. Ab und zu dabei ist Markus Schneider aus Altenburg. "Die Stimmung ist immer gut hier", erzählte er. Für Anja Goldammer aus Gnandstein war der Besuch eine Premiere, und was sie sah, gefiel ihr. Norman Goth, mit dem sie gekommen war, gerät ins Schwärmen, wenn er sich an die tollsten Drei-Tages-Partys erinnert. "Die Spider-Murphy-Gang, das war das Highlight überhaupt", erzählte er. Selbst aus Bayern seien damals ehemalige Mitstreiter gekommen. Der Charakter der Veranstaltung habe sich gewandelt. "Heute kommen mehr Leute als früher, auch von außerhalb", erzählte er. Das sei gut für den Club, wenn viele Leute da sind, es sei aber eine andere Atmosphäre.

Spielten Sonnabendabend sonst Bands, hatte der Club diesmal "Jump auf Tour" geholt. "Wir wollten mal was Neues, Abwechslung", erklärte Andy Bracklow. Der 26-Jährige ist seit April letzten Jahres Chef des Jugendclubs, der 50 bis 60 Mitglieder zählt. "Wir versprechen uns davon sehr viele Besucher und Werbung über die Region hinaus", so sein Vorgänger René Tischoff. "Dank allen Sponsoren, Mitgliedern und Helfern aus der Region", betonte der 29-Jährige. Er hofft, dass nicht nur die Party, sondern auch der Club die nächsten Jahre weiter bestehen und noch mehr Jugendliche aus der ganzen Region die Angebote nutzen.

Die Versorgung der Partygäste liegt jeweils in den Händen des Clubs. Kristin Hoffmann aus Wenigossa stand erstmals an der Bar, was ihr viel Spaß machte. "Am Anfang war alles aufregend und neu, aber ich bin vom Barchef gut eingewiesen worden." Dieser Chef ist Julien Voigt aus Kohren, der 26-Jährige steht schon fünf Jahre hinterm Tresen und macht das gern. Er mag die Kontakte zu den Leuten, das lockere Gerede. Eine Band würde immer nur ein gewisses Klientel ansprechen, erklärte er. "Jedes Wochenende gibt es so viele Angebote, da muss man immer eine Idee haben, um die Leute zu locken."

Zur Radioparty legte DJ Dundee auf. Rico Drochner stand am Mikro, der Radioreporter ist seit 2010 mit Jump auf Tour, war aber noch nie in der Region. "In den kleinen Gemeinden ist oft die meiste Stimmung", erzählte der 28-Jährige aus Halle. Ihm gefiel, dass die Leute bei der Drei-Tages-Party generationsübergreifend feiern und tanzen. "Lustig und originell" fand er den Clubnamen "Rübe zu". "Das heißt, wir schalten mal ab, das spricht für einen guten Club."

Rund 650 Besucher wurden Sonnabendabend gezählt, die Veranstalter hatten sich etwas mehr versprochen, fanden die Stimmung aber toll. Die letzten feierten bis 4.30 Uhr. Eine Videoparty Freitagabend und der Frühschoppen gestern rahmten den Sonnabend ein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2014
Inge Engelhardt

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