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"Eine der 20 bedeutendsten Orgeln in Sachsen"

"Eine der 20 bedeutendsten Orgeln in Sachsen"

Obergräfenhain/Kohren-Sahlis. Komplett abgebaut ist seit gestern Nachmittag die 1752 geschaffene Gerstenberger-Orgel in der Obergräfenhainer Kirche. Im Kohren-Sahliser Orgelbau-Meisterbetrieb von Gerd-Christian und Thomas Bochmann werden die ausgebauten Teile nun restauriert.

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Abbau der von Johann David Gerstenberger 1752 für die Obergräfenhainer Kirche geschaffene Orgel.

Quelle: Jens Paul Taubert

Dazu gehören beispielsweise die Windladen, "das ist das Herzstück der Orgel", erklärte Thomas Bochmann gestern. Sie seien sehr undicht, deshalb sei die Orgel im Grunde nicht mehr spielbar gewesen, erläuterte der Fachmann. Diese Windladen gelte es nun sorgfältig zu überarbeiten, dafür würden die selben Leime und Technologien angewandt wie einst beim Bau des Instrumentes, erläuterte Bochmann. Auch das Pfeifenwerk sowie die Ton- und Register-Trakturteile gilt es zu restaurieren.

 

 

Neu geschaffen wird eine Manualklaviatur nach historischem Vorbild. Dafür werden die Kohren-Sahliser Orgelexperten auch in Ramsdorf recherchieren. Nur drei Orgeln aus der Geringswalder Werkstatt von Johann David Gerstenberger sind bekannt. Eine von ihnen steht in Obergräfenhain, eine in Ramsdorf - die Großbothener ist nicht erhalten.

Im Zuge der nun bevorstehenden Restaurierung gilt es auch, Entscheidungen zu fällen, beispielsweise zur Stimmtonhöhe oder der Stimmungsart des Instrumentes. Das werde man gemeinsam mit Norbert Ranft, dem Orgelsachverständigen der Landeskirche Sachsen, sowie dem zuständigen Sachverständigen der Denkmalpflege im Freistaat, Dr. Horst Hodick, entscheiden. Das Instrument in Obergräfenhain sei laut Hodick eine der 20 bedeutendsten Orgeln aus dieser Zeit in Sachsen, erzählte Thomas Bochmann.

 

 

Übrigens soll auch der Zimbelstern der Orgel repariert werden, das ist ein kleines Glockenspiel, das seit Jahrzehnten schon außer Betrieb ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.10.2013
Inge Engelhardt

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