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Geithain Erweiterungsbau für Krippenkinder in Kohren-Sahlis
Region Geithain Erweiterungsbau für Krippenkinder in Kohren-Sahlis
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16:48 29.08.2012
Ronny Kober von den Malerwerkstätten Hilmar Steinert malt in den künftigen hellen großen Gruppenräumen für die Kohrener Krippenkinder. Quelle: Jens Paul Taubert
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Kohren-Sahlis

Trotz angespannter Kassenlage gelingt es der Stadt damit, in puncto Kinderbetreuung für die nächsten Jahre vorzusorgen – nicht zuletzt dank Förderung.

„Wir freuen uns sehr, dass der Landkreis Leipzig und der Städte- und Gemeindetag hinter unserem Vorhaben stehen", sagt der Kohren-Sahliser Bürgermeister Sigmund Mohaupt (CDU). Die Kommune habe sich schon im vergangenen Jahr an die Pläne für die Erweiterung der erst 2008 eingeweihten Kindertagesstätte gemacht. Doch alle Pläne wären zumindest im Augenblick noch Makulatur, wenn die Stadt nicht außer der Reihe – wie Frohburg und Brandis auch – Fördermittel erhalten hätte. Bund und Landkreis finanzieren so 313 500 Euro. Die Stadt selbst steuert gut 70 000 Euro bei. Unmittelbar neben dem Haus der „Turmspatzen", einer Einrichtung der Johanniter-Unfallhilfe Leipzig/Nordsachsen, entsteht zurzeit ein Haus in System- oder Fertigteilbauweise.

 „Wir haben uns ein solches Haus in Großzössen angeschaut und entschieden, es auch so zu machen", sagt Mohaupt. Mit einem Provisorium habe dieses Haus mitnichten etwas zu tun. Es sei ein vollwertiges Haus, das allen Anforderungen Rechnung trage, das aber durchaus den Charme besitze, bei Bedarf in Jahren den Ort wechseln zu können. Wobei der Bürgermeister hofft, dass die Zahl der im Stadtgebiet nachfolgenden Kinder die Einrichtung noch lange auslastet. Kinder seien ein Schatz für jede Kommune, sagt er, ohne zu verhehlen: „Ein Mehr an Kindern heißt für eine Gemeinde auch ein Mehr an Kosten." Denn die könne und wolle man nur in begrenztem Maß an die Eltern weiterreichen. „Schließlich sind wir eine familienfreundliche Stadt. Das haben wir mit dem Kita-Neubau 2008 und mit der Schulsanierung bewiesen, und wir tun es jetzt mit diesem Anbau." Der soll Mitte September abnahmebereit sein. Der Einzug der Jüngsten ist im Oktober vorgesehen.

„Wir freuen uns auf das neue Haus", sagt Kita-Leiterin Randi Nickel. 18 neue Plätze entstünden hier. Es gibt unter anderem einen Raum für Bewegung und einen für Kreativität, außerdem einen Schlafraum und einen Sanitärtrakt. „Die Kinder können sich in den Räumen frei bewegen", sagt Nickel. Eine Tür führt unmittelbar hinaus in den schon vorhandenen Garten mit den Spielgeräten. „Wir erfüllen dann die gesetzliche Norm und hoffen, dass die Plätze eine Weile reichen", sagt Sigmund Mohaupt mit Blick auf das Elternanrecht auf einen Krippenplatz ab dem Sommer 2013. Während der aktuellen Bauphase sei es gelungen, Betreuungswünschen bereits zu entsprechen: in der Einrichtung selbst sowie bei der Tagesmutti in Wüstenhain und dem Tagespapa in Terpitz. Ist der Anbau dann fertiggestellt, gibt es bei den „Turmspatzen" insgesamt 137 Betreuungsplätze, davon 48 in der Krippe. Der Hort ist mit 102 Plätzen im Gebäude der Grundschule untergebracht.

Inge Engelhardt

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