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Geithain Eschefelder Kindereinrichtung wird 50 – Festwoche geplant
Region Geithain Eschefelder Kindereinrichtung wird 50 – Festwoche geplant
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15:45 11.04.2016
Herbstfest in der „Villa“ Kunterbunt in Eschefeld. Das Fest fällt dieses Jahr größer aus, denn die Kindereinrichtung wird 50 Jahre alt. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg/Eschefeld

Der „Villa Kunterbunt“ steht ein großes Fest ins Haus: Die Kindertagesstätte im Frohburger Ortsteil Eschefeld wird 50. „Unser traditionelles Herbstfest wird deshalb deutlich größer ausfallen. Gemeinsam mit den Eltern sind wir schon intensiv am Planen“, sagt Leiterin Anett Lichtenstein.

Vom 12. September an soll es eine Festwoche geben, die am 17. September mit einer großen Party für das ganze Dorf ausklingt, ein Konzert der Band „Leiseschrei“ inklusive. Während der Festwoche werden ein Reiterhof besucht, das Sportabzeichen abgelegt, ein Lumpenumzug in lustiger Kostümierung durchs Dorf absolviert. Das Team der Greifenhainer Kita „Regenbogenland“ gastiert mit einem Puppenspiel, und es geht gemeinsam nach Chemnitz auf einen großen Indoor-Spielplatz.

„Wir sind ein Dorfkindergarten im besten Sinn“, sagt Lichtenstein, die die Einrichtung mit 30 Kindern und vier Erzieherinnen seit 2007 leitet. Krippe, Kindergarten, Hort – alles findet sich unter demselben Dach. „Der Vorteil einer kleinen Einrichtung wie der unseren ist die familiäre Atmosphäre. Wir haben einen ganz tollen Elternrat, der uns in vielem unterstützt“, sagt sie. Und man fühle sich eingebettet in die Dorfgemeinschaft. Die „Villa Kunterbunt“, wie alle Frohburger Kindereinrichtungen in Trägerschaft der Stadt, wird nicht nur von jungen Eschefeldern besucht, sondern auch auch von Bubendorfern und Benndorfern.

Das Jubiläum gründet sich auf die Eröffnung der Einrichtung in dem heutigen Domizil, die 1966 erfolgte. Die Ursprünge reichen weiter zurück, liegen in einem Erntekindergarten, der ab 1954 die Sprösslinge aufnahm, während die Mütter auf den Feldern im Einsatz waren. Dieser Kindergarten befand sich in einer alten Baracke am Sportplatz; später kam er in der damaligen Gaststätte Knauth unter. Die heutige „Villa“ entstand in einem alten Haus, das die Dorfgemeinschaft mit vereinter Kraft ausbaute.

Gebaut und komplettiert wird auch in der Gegenwart immer wieder. Im Vorjahr wurde – schon mit Blick auf das Jubiläum – das Haus gemalert, es erhielt neue Fußboden-Beläge. Mit der neuen Tobesaison im Freien ist ein neues Spielhaus aus Holz nutzbar, und bis zum Sommer schafft die Stadt neue Möbel an.

Von Ekkehard Schulreich

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