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Etappensieg für Wickershain in Sachen Abwasser

Etappensieg für Wickershain in Sachen Abwasser

Etappensieg für die Bürger von Wickershain im Kampf für den Anschluss ihres Ortsteiles an die Geithainer Kläranlage: Zentrale und dezentrale Variante der Abwasserentsorgung könnten als gleich wirtschaftlich betrachtet werden, reagiert Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) auf die Petition der Wickershainer an den Landtag.

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Mit der Antwort auf ihre Petition können die Wickershainer nun einen Etappensieg verbuchen.

Quelle: Inge Engelhardt

Wickershain. Das Abwasserbeseitigungskonzept des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain (VVGG) sieht für Wickershain eine dauerhafte dezentrale Abwasserentsorgung über Kleinkläranlagen auf jedem Grundstück vor. In ihrer Petition baten die Wickershainer den Sächsischen Landtag im November um Unterstützung, damit ihr Ortsteil doch noch an die öffentliche Kanalisation des Versorgungsverbandes angeschlossen wird. Wie berichtet unterzeichneten dieses Schreiben 55 Familien aus dem Ortsteil. Ziel der Bürger ist ein Zuschuss, der den Anschluss an die Geithainer Kläranlage ermöglicht.

Die Initiatoren sehen ihre Auffassung mit der Stellungnahme des Ministers zu ihrer Anfrage jetzt gestärkt. „Hier wurde festgestellt, dass die Kostenvergleichsrechnung des Abwasserzweckverbandes nicht den Tatsachen entspricht“, so das Fazit des Wickershainers Mario Wabbel. Die Landesdirektion Leipzig habe die Kostenvergleichsrechnung des Verbandes geprüft, heißt es in der Stellungnahme des Ministers. Hier ergäbe sich, abweichend vom Abwasserbeseitigungskonzept, die zentrale Variante (Überleitung zur Kläranlage Geithain) zunächst als kostengünstigste Lösung. Die dezentrale Variante liege aber noch innerhalb des Toleranzbereiches. Kupfer: „Beide Varianten können damit als gleich wirtschaftlich bezeichnet werden.“ Insofern seien die nächsten Schritte zur Auffindung der Vorzugslösung die Aufstellung einer Kosten-Nutzwert-Analyse durch den Verband und die Vorstellung/Diskussion der Ergebnisse mit den Einwohnern.

Inge Engelhardt

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