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Geithain FKK brennt in Narsdorf ein Feuerwerk der guten Laune ab
Region Geithain FKK brennt in Narsdorf ein Feuerwerk der guten Laune ab
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18:00 04.02.2018
Axel Harzendorf reiste als zerstreuter Professor mit seiner reizenden Assistentin Clarissa in einer Zeitmaschine durch die Jahrhunderte. Quelle: Gislinde Redepenning
Geithain/Narsdorf

Der Feuerwehr-Karneval-Klub Narsdorf (FKK) eröffnete am Sonnabend den Reigen seiner diesjährigen Veranstaltungen mit einer rauschenden Party und einem gelungenen Mix aus Tanz, Bütt und Show. Der Andrang in der farbenprächtig geschmückten und ausverkauften Mehrzweckhalle war enorm. Dort hatten sich illustre Gestalten versammelt, glamourös im Charleston-Kleid der 20er gewandete Damen, die Herren zünftig im bajuwarischen Trachtenlook, majestätisch im Königsgewand oder zottelig im Wikinger-Kostüm.

Ohrenbetäubendes Sirenengeheul riss das Narrenvolk aus seinen Gesprächen, gleich darauf erfolgte der Einmarsch der Garde und des FKK-Teams. Vereinspräsident Axel Harzendorf hieß das Publikum zur 38. Saison willkommen und stimmte mit einem dreifachen „Auf und nieder, immer wieder“ auf den Abend und drei Wochen Faschingsvergnügen ein.

Als die energiegeladenen jungen Gardedamen schwungvoll übers Parkett fegten, gab es kein Halten mehr, jeder klatschte im Rhythmus mit, die Stimmung sauste steil nach oben. Dass Mädchen aus drei Gruppen, von den Tanz-Kids über Crazy-Lazy bis hin zur Showtanzgruppe, gemeinsam auftreten, sei eine Premiere, verriet Harzendorf, bevor er hinter dem Vorhang verschwand, um wenig später in einer neuen Rolle zu erscheinen. Die Faschingsmütze war einer zotteligen Perücke gewichen. Als zerstreuter Professor begleitete er seine Gäste mit seiner charmanten Assistentin Clarissa, gespielt von Henrike Friedemann, getreu dem Motto „Der FKK macht sich bereit für eine Reise durch die Zeit“ von der Gegenwart bis in die tiefste Vergangenheit. Klar, so etwas funktioniert nur nach jahrelanger Forschung und mit dem Bau einer futuristischen Zeitmaschine. Die entführte die Akteure erst einmal in die Schulzeit und dann immer weiter zurück bis in die Urgeschichte mit dem Auftritt des Männerballetts als Höhepunkt des Programms. Nicht ganz so elegant wie die Garde, aber mit viel (unrasiertem) Bein unterm Lendenschurz, brachten die kreativen Kerle den Saal zum Kochen. Die Tanz-Kids erstaunten bei ihrem Dschungeltanz als Mädchen aus dem Urwald mit einer Choreographie zwischen filigran und furios, Luisa und Tom begeisterten im Duett. Clou beim Auftritt der Showtanzgruppe in prächtigen barocken Roben war der Live-Gesang von Susanne Büssow.

Zwischen zauberhaften Showtänzen brachten drei sportliche Recken das Publikum zum Schmunzeln. Gekonnt moderierte Journalist Joschi einen witzigen Wettbewerb im Hammerwerfen zwischen einem Rittergutsmaurer aus Ossa, einem Feuerwehrmann aus Rathendorf und einem Narsdorfer Sportfreund, der schließlich gewann, weil er eine Lebensweisheit beherzigte: „Tue nüscht und wieder nüscht, und wenn dir einer ein Werkzeug in die Hand drückt, wirf es so weit weg, wie du nur kannst.“

Von Gislinde Redepenning

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