Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Fleisch und Wurst aus Familienbetrieb in Bruchheim sind gefragt

Narsdorf Fleisch und Wurst aus Familienbetrieb in Bruchheim sind gefragt

In Bruchheim werden Wurst und Schinken selber gemacht. Gottfried Berthold, dessen Familie seit Generationen dort ansässig ist, löste das Anwesen und die Felder nach der Wende aus der Genossenschaft heraus. Er begann 1992 als Wiedereinrichter zu wirtschaften – gegründet auf Tradition, aber ausgerichtet an den Maßstäben der neuen Zeit.

Blick in den Schweinestall des Landwirtschaftsbetriebes Berthold in Bruchheim.

Quelle: Jens Paul Taubert

Narsdorf/Bruchheim. Der Geruch von Geräuchertem, der über dem Berthold’schen Hof und dem blütenreichen Bauerngarten liegt, zeigt es an: In Bruchheim wird nicht einfach Landwirtschaft betrieben. Hier werden Wurst und Schinken gemacht. Gottfried Berthold, dessen Familie seit Generationen hier ansässig ist, löste das Anwesen und die Felder nach der Wende aus der Genossenschaft heraus. Er begann 1992 als Wiedereinrichter zu wirtschaften – gegründet auf Tradition, aber ausgerichtet an den Maßstäben der neuen Zeit. Was für ihn hieß, sich nicht auf Ackerbau und Schweinemast zu beschränken, sondern mit der Hausschlachterei etwas zu etablieren, das den Betrieb von anderen im Geithainer Umland unterscheidet. Ein Vorhaben, über das über Jahre immer wieder investiert wurde.

„Alle Schweine, die wir verarbeiten, stehen bei uns im Stall, und auch um das Futter kümmern wir uns selbst“, sagt der 66-Jährige, der den Landwirtschaftsbetrieb inzwischen in die Hände seiner Tochter Manuela gab. Um die Fleischerei kümmert sich seine Frau Sonja (62). In Summe zählt das Familienunternehmen sieben Mitarbeiter. Eine Größenordnung, sagt Sonja Berthold, die gewachsen sei und mit der sich gut arbeiten lasse.

„Jeden Tag von Montag bis Freitag wird bei uns geschlachtet“, erzählt sie. Verarbeitet wird das Fleisch vor Ort in der hauseigenen Fleischerei. Verkauft wird an zwei Tagen in der Woche ab Hof, vor allem aber aus dem Verkaufsmobil heraus, das regelmäßig die Märkte in Rochlitz, Borna, Altenburg, Burgstädt und Geithain ansteuert. „Das hat von Anfang an funktioniert“, ergänzt Gottfried Berthold. Vielen Menschen sei es wichtig zu wissen, woher ihr Essen komme und dass es in der Region erzeugt werde.

Von Ekkehard Schulreich

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Geithain

Blättern Sie in der prall gefüllten Veranstaltungsbeilage und entdecken Sie die Termine aus unserer Region. mehr

18.09.2017 - 10:07 Uhr

Der TSV spielte trotz zahlreicher guter Möglichkeiten nur 1:1 gegen Bennewitz

mehr
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr