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Geithain Frohburg: Bauabnahme für Schulanbau am Freitag – noch kein Einzugstermin
Region Geithain Frohburg: Bauabnahme für Schulanbau am Freitag – noch kein Einzugstermin
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19:00 13.11.2017
Blick auf Frohburg mit Schule samt Anbau und Kirche. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Der Erweiterungsbau am Nordgiebel der Frohburger Oberschule wird am Freitag durch die Stadtverwaltung und die Bauaufsicht des Landkreises Leipzig abgenommen. „Soweit es hier keine Probleme gibt, könnte das Gebäude dann eigentlich in Nutzung gehen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) vor dem Stadtrat. Allerdings sei es trotz mehrmonatiger Verspätung zu früh, um konkrete Einzugspläne zu nennen. Es gebe noch Restleistungen zu erbringen, von einer Beseitigung möglicher Mängel zu schweigen. Da beides den Schulbetrieb stören könnte, „muss mit der Schulleitung abgewogen werden, welche Bereiche wann in Nutzung gehen können“.

Fest stehe schon jetzt, so der Bürgermeister, dass Anpassungen im Verbindungsbereich zwischen Alt- und Neubau nötig seien, die sich nur außerhalb des Schulbetriebes realisieren ließen. Dafür kämen die Winterferien in Betracht. Das bedeute aber, dass die Fördermittel nicht wie nötig in diesem Jahr abgerechnet werden könnten. Die Stadt habe deshalb an die Sächsische Aufbaubank einen Antrag gestellt, den Zeitraum bis in das Frühjahr zu verlängern. Entschieden werde das aber letztlich auf ministerieller Ebene. „Es könnte im ungünstigsten Fall passieren, dass alle erst 2018 bezahlten Rechnungen nicht als zuwendungsfähig anerkannt werden und die Stadt diese Kosten allein tragen muss.“ Das könnte sich auf bis zu 30 000 Euro summieren.

Der dringend benötigte Erweiterungsbau, in dem sich Fachkabinette, Toiletten und ein barrierefreier Zugang für den Gesamtkomplex befinden, sollte ursprünglich bereits im Sommer fertig werden. Dass dieses Ziel nicht zu schaffen sein würde, war angesichts des erheblichen Bauverzugs schon im Frühjahr absehbar. Auch ein danach präferierter Einzug im Oktober kam nicht zum Tragen. Der Neubau kostet knapp drei Millionen Euro. Etwas mehr als ein Drittel dieser Summe sind Fördermittel.

Von Ekkehard Schulreich

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