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Frohburg: Großbaustelle Elbisbach – Vollsperrung bis Ende Mai 2018

Straßenbau Frohburg: Großbaustelle Elbisbach – Vollsperrung bis Ende Mai 2018

Die durch Elbisbach führende Kreisstraße ist völlig ramponiert. Sie auszubauen, ist seit Jahren nötig. Jetzt hat der Landkreis die Mittel, um einen ersten Abschnitt zu realisieren. Bis Ende Mai 2018 müssen Anwohner und Autofahrer mit einer Vollsperrung leben.

Beratung für den grundhaften Ausbau der Dorfstraße Elbisbach (v.l.): Jörg Leupold von der Oewa, Bauleiter Hendrick Bürger, René Brand, Niederlassungsleiter der beauftragten Baufirma Reif, und vom Straßenbauamt des Landkreises Michael Gey.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg/Elbisbach. Ein knappes Jahr ist Elbisbach Großbaustelle: Die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain erneuert eine Trinkwasserleitung und Hausanschlüsse. Energieversorger und Telekom verlegen Leitungen neu. Die Stadt Frohburg ist bei Gehwegen und Straßenbeleuchtung eingebunden. Der Hauptpart aber obliegt dem Landkreis Leipzig, der die Ortsdurchfahrt auf 700 Metern Länge grundhaft ausbauen lässt. Bis Ende Mai 2018 müssen Anwohner mit einer Vollsperrung vor ihren Grundstücken leben und Autofahrer eine weiträumige Umleitung nehmen. Dabei handelt es sich nur um einen ersten Bauabschnitt, den zwischen Trebishainer Straße und dem Ortsausgang Richtung Prießnitz. Der Abschnitt in Richtung Hopfgarten hat es mindestens ebenso nötig, doch der wird keinesfalls vor 2019 an der Reihe sein.

Reiner Eisner vom Unternehmen Reif montiert einen Niederschlagswasseranschluss

Reiner Eisner vom Unternehmen Reif montiert einen Niederschlagswasseranschluss.

Quelle: Jens Paul Taubert

6,50 Meter breit soll die neue Kreisstraßen-Ortsdurchfahrt Elbisbach werden. „Bis jetzt sind es 4,20 und 4,80 Meter, manchmal fünf“, sagt Michael Gey vom Straßen- und Hochbauamt des Landkreises. Was Anlieger und Autofahrer seit Jahren nervte, war indes nicht nur die geringe Breite, sondern vor allem der schlechte Bauzustand. Dass Teile der Straße, die parallel zur Kleinen Eula verläuft, beim Sommerhochwasser 2013 überspült wurden, hatte die Schäden noch verschlimmert – letztlich aber dazu beigetragen, dass der Kreis beim Ausbau von 400 Metern Straße nun auf das Sonderprogramm des Freistaates zurückgreifen kann. Für den nicht unerheblichen Rest nutzt er Gelder der Richtlinie Kommunaler Straßenbau. Insgesamt liegt die Investition bei rund 1,8 Millionen Euro; Entwässerungen sowie ein paar Fußwege an der Bushaltestelle sowie teilweise neue Straßenlampen – das im Auftrag Frohburgs – inklusive. Durch den grundhaften Ausbau verläuft die Fahrbahn stellenweise um bis zu 20 Zentimeter höher; ein Nebeneffekt, der durchaus von Vorteil sein könnte. Die Bauausführung erfolgt so, dass Überflutungsschäden vermieden werden.

Den Zuschlag für das gesamte Bauvorhaben erhielt die Reif Baugesellschaft mbH aus dem benachbarten Tautenhain. Parallel zum Elbisbacher Vorhaben ist die Firma dort aktuell für den grundhaften Ausbau der Rosa-Luxemburg-Straße gebunden. Die Elbisbacher Maßnahme sei Mitte Juni planmäßig gestartet; es gebe keine Probleme, sagt Hendrik Bürger, der als Bauleiter alle Arbeiten koordiniert. Der Landkreis habe im Vorfeld die Anlieger über die Abläufe informiert und Ansprechpartner benannt: „Unser Polier ist immer vor Ort.“ Rettungsdienste und Feuerwehr kämen jederzeit durch. Die Müllfahrzeuge hätten eine Sondergenehmigung. Die Schulbusse dürften nach dem Ende der Sommerferien die Baustelle auf einer provisorischen Trasse passieren. Grundsätzlich gelte: „Die Vollsperrung bleibt auf der gesamten Länge während der gesamten Bauzeit in Kraft.“

Gut voran kommen die Kommunalen Wasserwerke mit der 300 000 Euro teuren Leitungsverlegung. „Ein Teil ist im Boden. Wir werden dieses Jahr komplett fertig“, sagt Projektleiter Jörg Leupold von der Oewa GmbH. Ziel sei es, die Ortsdurchfahrt bis zum Winter mindestens mit der Frostschutzschicht zu versehen und den Straßenaufbau dann im Frühjahr zu realisieren. Angesichts starker Regenfälle in Mitteldeutschland, die durchaus – die Erfahrungen zeigen es – die Kleine Eula schnell anschwellen lassen könnten, habe man auf der Baustelle Vorkehrungen getroffen, betont Reif-Niederlassungsleiter René Brand: „Dafür gibt es einen abgestimmten Maßnahmeplan.“

Von Ekkehard Schulreich

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