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Geithain Frohburg: Run auf neues Baugebiet am Schützenhaus hat begonnen
Region Geithain Frohburg: Run auf neues Baugebiet am Schützenhaus hat begonnen
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00:18 23.07.2017
Ehe am Montag die Schwarzdecke kommt: Polier Mathias Hans von HTB Rochlitz bei letzten Pflasterarbeiten an der neuen Straße. Quelle: Foto: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Frohburg im Bau-Boom: Ende August stellt die Stadt die Erschließung des neuen Wohngebietes Am Schützenhaus fertig. 16 Grundstücke sollen hier nahe der Wyhra und nahe des Stadtzentrums mit Eigenheimen bebaut werden. Rechnete man im Rathaus damit, das Areal Stück für Stück bis Anfang des nächsten Jahrzehnts zu vermarkten, könnte das nun deutlich schneller gehen.

„Wir können uns vor Anfragen kaum retten“, beschreibt Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) das Luxus-Problem, das die Kommune seit Monaten schon umtreibt. Die Zahl derer, die bauen wollen, ist ungebrochen hoch. Die Interessenten kommen vorrangig aus dem Stadtgebiet, aber auch aus der gesamten Region. Nachdem das große Baugebiet An der Apfelwiese im Grunde ausgereizt ist, haben die Bauwilligen die Fläche hinter dem Schützenhaus im Blick. Der Stadtrat konnte jetzt für die ersten beiden Parzellen den Verkaufsbeschluss treffen.

„Wir sind sehr optimistisch, dass sich das Baugebiet schnell füllt“, so Hiensch. Man begrenze deshalb die Reservierung von Grundstücken auf drei Monate. Aktuell laufe die Erschließung des Geländes. Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen kämen in die Erde, zudem eine Hochgeschwindigkeits-Breitbandverkabelung eines privaten Anbieters. Zudem lasse die Stadt durch das Rochlitzer Unternehmen HTB die Erschließungsstraße bauen. Wegen der Anbindung an die Greifenhainer Straße ist die Passage in Höhe des Schützenhauses bis maximal 31. Juli gesperrt.

In derselben Sitzung stimmte der Stadtrat der Veräußerung eines weiteren Grundstücks An der Apfelwiese zu. Damit, so Hiensch, seien hier nur noch drei Grundstücke offen, für die es allesamt bereits Reservierungen gebe. Umso wichtiger sei es für die Kommune, bereits die nächsten potenziellen Bauflächen vorzubereiten. Konkret geschehe das auf dem Harzberg, wo ein privater Eigentümer der Stadt eine Fläche angeboten hatte. Hier sollen sieben Häuslebauer zum Zuge kommen können. „In der Ratssitzung im August wollen wir die Modalitäten zum Verkauf der Grundstücke festlegen“, so der Bürgermeister. Auch hier gebe es bereits Vormerkungen. Hiensch rechnet damit, dass noch in diesem Jahr die ersten Parzellen verkauft würden. Wie am Schützenhaus kümmere sich die Stadt auch hier selbst um die Erschließung und die Vermarktung.

Aus den Erfahrungen mit dem Wohngebiet Apfelwiese orientiert die Stadt darauf, dass jedes der Grundstücke auch bebaut werde. Einem Verkauf von zwei Parzellen für nur ein Haus, um den Zuschnitt der Fläche zu vergrößern, werde man künftig nicht mehr zustimmen, sagt das Stadtoberhaupt: „Wir wollen ja Bevölkerung halten und neue Frohburger gewinnen.“

Das gelinge jedoch nur, wenn tatsächlich gebaut werden. „Nur das Geld zu sehen, das wir durch den Verkauf einnehmen, davon haben wir uns verabschiedet.“ Zudem veräußere die Stadt grundsätzlich nur mit entsprechender Bauverpflichtung. Auf diese Weise wolle man möglichen Landspekulationen einen Riegel vorschieben und sicherstellen, dass die Wohngebiete sich tatsächlich auch zügig füllen.

Von Ekkehard Schulreich

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