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Geithain Frohburg: Sonderschauen zur Geschichte des Museums eröffnet
Region Geithain Frohburg: Sonderschauen zur Geschichte des Museums eröffnet
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19:37 23.10.2011
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. In deren Rahmen wurden zwei Ausstellungen eröffnet, die sich der Geschichte des Frohburger Museums widmen. Sie laden nun bis August 2012 ein. Beeindruckt zeigten sich Gastgeber und Gäste, was seit der Wende mit Hilfe von Mitteln des Kulturraumes Leipziger Raum für die Sanierung des Schlosses, das in kommunaler Regie ist, geleistet wurde.

Die Gründungsurkunde für die Stiftung „Ortsmuseum Frohburg" unterzeichneten am 3. Januar 1921 der damalige Bürgermeister Arno Gotthold Schröter sowie Friedrich Krug von Nidda und von Falkenstein als Vorstand der Krug-Falkenstein-Stiftung. Das Museum war zunächst in der „Alten Farbe" untergebracht und zog ab 1974 ins Schloss um, das in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten abschnittsweise immer weiter saniert wurde.

Dem Freistaat Sachsen und seinem Kulturraumgesetz habe man viel zu verdanken, betonte Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (parteilos). Dennoch sei wichtig, künftig auch neue Wege zu gehen, nach Unterstützern zu suchen. „Ich wünsche mir, dass Museum und Schloss tatsächlich zu einem echten Kultur- und Begegnungszentrum werden", so das Stadtoberhaupt.

Auf 38 Tafeln stellt die Schau in sechs inhaltlichen Abschnitten im Treppenhaus des Westflügels erstmals die wechselvolle Geschichte des Frohburger Museums von den Anfängen bis zum Ende der 80er Jahre dar. Eine zweite, von Mitarbeiterin Marion Buschmann gestaltete, Schau spiegelt Aspekte der Museums- und Schlossgeschichte von 1991 bis heute wider.

Eckpunkte dieser über 100-jährigen Historie legte Museumsleiterin Konstanze Jurzok in der Feierstunde dar, die Böllerschüsse des Schützenvereins eröffneten und Musik auf der Harfe von Aine Goodmann umrahmten. „Wir sind beim Stöbern auf viele interessante Mosaiksteine der Stadtgeschichte gestoßen", hob Jurzok hervor, dankte allen Leihgebern, wie beispielsweise Christine Telling, Christine Thiel und Christine Reiß sowie Frau Pester aus Frohburg. Mit Hochachtung erwähnte die Museumschefin Familie Freyhoff. Der Vater von Gunter Freyhoff war von 1937 bis 1940 Frohburger Bürgermeister, diesem Thema würde sich die Familie offensiv stellen, würdigte Jurzok.

„Das Erscheinungsbild des heutigen Museums verdanken wird in erster Linie dem Kulturraum", betonte auch sie. Manfred Schön, Kultursekretär des Kulturraumes, zeigte sich bei der anschließenden Führung durch die Räume des Schlosses beeindruckt: „Das ist gut angelegtes Geld." Hiensch hatte sich bei ihm als „personifiziertem Kulturraum" in seinen Eröffnungsworten bedankt,

Inge Engelhardt

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