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Frohburg: Stadtbibliothek und Museum setzen auf Kulturraum-Förderung

Fördergeld Frohburg: Stadtbibliothek und Museum setzen auf Kulturraum-Förderung

Gelder des Kulturraums Leipziger Raum sind für die Frohburger Stadtbibliothek und für das Museum im Frohburger Schloss, ebenfalls in Trägerschaft der Kommune, eine unverzichtbare Finanzierungsquelle. Der Stadtrat hatte deshalb die Fördermittel-Anträge für 2018 auf dem Tisch.

Küf Kaufmann liest in der Stadtbibliothek Frohburg.

Quelle: Inge Engelhardt

Frohburg. Gelder des Kulturraums Leipziger Raum sind für die Frohburger Stadtbibliothek und für das Museum im Frohburger Schloss, ebenfalls in Trägerschaft der Kommune, eine unverzichtbare Finanzierungsquelle. Der Stadtrat hatte deshalb auf seiner Sitzung vor dem Sommer die Fördermittel-Anträge für 2018 auf dem Tisch.

Aufgrund der Neufassung der Förderrichtlinie würden der Bücherei seit diesem Jahr nur noch bibliotheksspezifische Ausgaben gefördert, so die Stadtverwaltung. Deshalb beinhalte der Antrag nur die Ergänzung und Erneuerung des Medienbestandes sowie Werbemittel und Honorare für Autorenlesungen. Betriebskosten gehörten nicht mehr dazu. Die Stadtbibliothek, seit einem knappen halben Jahrzehnt in den sanierten historischen Räumen des einstigen Brauhauses untergebracht, betreut schon im Vorfeld der Eingliederung von Kohren-Sahlis die dortige Bibliotheks-Außenstelle mit. Die Zahl der Leser sei in den vergangenen Jahren gestiegen; ein Trend, der anhalten werde. Die Bibliothek sei „ein gut besuchtes kulturelles Zentrum für alle Literaturfreunde nicht nur aus der Stadt und den umliegenden Dörfern, sondern auch aus Borna, Geithain und Altenburg“. Der Förderantrag umfasst Ausgaben von knapp 18 000 Euro. Mehr als die Hälfte dieser Summe entfällt auf geplante Neuanschaffungen.

Um einen ungleich höheren Betrag geht es im Falle des Museums, um 49 000 Euro nämlich. Der Kulturraum unterstützt die Einrichtung bereits seit 1995. Das Museum ist aufgrund seiner Konzeption und Ausrichtung in die Kategorie A eingestuft und kann den höchsten Fördersatz beantragen, der bei einem Drittel der Gesamtkosten liegt. 21 000 Euro der beantragten Summe entfallen auf Zuschüsse zu den Personalkosten. 4200 Euro sind für Investitionen vorgesehen, speziell für die Aktualisierung der Ausstellung, die sich dem Kunstkeramiker Kurt Feuerriegel widmet.

Der Stadtrat stimmte beiden Förderanträgen einhellig zu. Sie müssen bis zum 30. Juni eingereicht werden.

Von Ekkehard Schulreich

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