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Frohburg investiert 5,5 Millionen in Prießnitzer Rittergut und Schloss

Sanierung Frohburg investiert 5,5 Millionen in Prießnitzer Rittergut und Schloss

5,5 Millionen Euro will die Stadt Frohburg binnen eines Jahrzehnts in das Rittergut und Schloss Prießnitz investieren. Auf diese Summe bezifferte Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) den prognostizierten Finanzbedarf bis zum Jahr 2022. Angesichts dieser immensen Zahlen spricht er von einer „Riesenverantwortung für die Bauverwaltung, aber auch für den Stadtrat“.

Blick auf das Rittergut in Prießnitz.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg/Prießnitz. 5,5 Millionen Euro will die Stadt Frohburg binnen eines Jahrzehnts in das Rittergut und Schloss Prießnitz investieren. Auf diese Summe bezifferte Bürgermeister Wolfgang Hiensch (Buw) den prognostizierten Finanzbedarf bis zum Jahr 2022, gerechnet ab 2012. 3,1 Millionen Euro kämen von Bund und Land, immerhin 2,4 Millionen Euro steuere Frohburg an Eigenmitteln bei. Angesichts dieser immensen Zahlen sprach er vor dem Stadtrat von einer „Riesenverantwortung für die Bauverwaltung, aber auch für den Stadtrat“.

Das Gros der Gelder werde trotz schon erfolgter und laufender Investitionen erst ab diesem Jahr verbaut, jährlich mehr als eine halbe Million Euro. Das Parlament beschloss, für die nächsten Jahre zusätzliche Fördermittel zu beantragen. Und stellte klar, dass die Kommune die notwendigen Eigenmittel aufbringen könne. Für die zurzeit wichtigsten Einzelmaßnahmen habe man die Baugenehmigungen beantragt, so Hiensch. Das betrifft zum einen die Sanierung des Schlosses inklusive des Anbaus an der Westseite. Das Dachgeschoss soll künftig als Museumsdepot genutzt werden. In diesem Zuge wird in die Treppenhäuser, den Brandschutz und Aufzüge investiert und dadurch würden „gleichzeitig die Voraussetzungen für die weitere Nutzung in den Obergeschossen des Schlosses einschließlich des westlichen Anbaus geschaffen“.

Realisiert werden soll all das binnen zweier Jahre. Zum zweiten geht es um die Sanierung des Nebengebäudes samt der Sporthalle. Die Wiederherstellung des Daches ist laut Hiensch unverzichtbar dafür, die Obergeschosse des Daches und die Halle nutzen können. Zudem gehe es um die Sicherung des Feuerwehr-Depots, das sich hier befindet. Geplant sind zudem der Einbau eines zweiten Rettungsweges für Schloss und Sporthalle und die Schaffung der Voraussetzungen dafür, eine Wärmeversorgungszentrale für Schloss und Gerätehaus einzubauen.

Angesichts der großen Investitionen, die Frohburg in Prießnitz tätige, müsse jedem Stadtrat bewusst sein, so der Bürgermeister, „dass die vorhandenen und geplanten Einrichtungen künftig auch vorrangig den Bedarf öffentlicher Nutzungen für andere Ortsteile Frohburgs, insbesondere der umliegenden, mit abdecken müssen“.

Von Ekkehard Schulreich

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