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Frohburg und Ebersbach: Schnelles Internet für fast 900 Haushalte in Aussicht

Breitband-Versorgung Frohburg und Ebersbach: Schnelles Internet für fast 900 Haushalte in Aussicht

Ab Herbst soll der unmittelbare Zugang ins Internet selbstverständlich sein: Das Saarbrücker Unternehmen Inexio will bis dahin in fünf Frohburger Ortsteilen und in Ebersbach in Glasfaser-Stränge investieren. Der Netzausbau kostet rund eine Million und soll für 900 Unternehmen und Haushalte einen Qualitätssprung in der Breitband-Versorgung bringen.

Breitbandausbau: In mehreren Ortsteilen der Stadt Frohburg und im zu Bad Lausick gehörenden Ebersbach haben insgesamt fast 900 Haushalte nun Aussicht auf schnelles Internet.

Quelle: dpa

Frohburg/Bad Lausick. Der kabelbasierte Ausbau der Datenwege kommt jetzt offensichtlich voran: Bis zum Herbst will das in Saarbrücken ansässige Unternehmen Inexio in mehreren Ortsteilen der Stadt Frohburg und im zu Bad Lausick gehörenden Ebersbach via Glasfaser nach eigenen Angaben bis zu knapp 900 Haushalte anschließen. Inexio werde rund eine Million Euro in den Netzausbau investieren, kündigt Sprecher Thomas Schommer an. Ziel sei es, Bandbreiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde anzubieten. In den vergangenen Tagen fanden in den betreffenden Dörfern erste Informationsveranstaltungen statt, auf denen die Ausbaupläne umrissen werden; weitere folgen im April und Mai.

Flößberg, Frankenhain, Tautenhain, Frauendorf, Roda: „Hier will Inexio aus eigener Kraft etwas tun“, sagt Karsten Richter, Ortsvorsteher der Ex-Eulataler Dörfer und zugleich Koodinator des Breitband-Ausbaus im Frohburger Rathaus. Die Resonanz der bereits durchgeführten Einwohnerrunden zeige: „Das Thema beschäftigt die Leute, und sie hoffen, dass es endlich Verbesserungen gibt.“ Schon 2004, noch zu Eulataler Zeiten, habe es eine Unterschriftensammlung gegeben mit der Forderung an die Deutsche Telekom, in den Netzausausbau zu investieren. 2008 dann habe Frohburg samt dem per Verwaltungsgemeinschaft verbundenen Eulatal eine erste Verfügbarkeits- und Machbarkeitsstudie erarbeiten lassen. Die Drahtlos DSL GmbH sei danach allerdings das einzige Unternehmen gewesen, das funkgestützt mit dem Ausbau tatsächlich begonnen habe, so in Tautenhain, Flößberg, Frankenhain und Teilen von Prießnitz.

„Wir als Stadt Frohburg haben lange nach geeigneten Partnern gesucht“, so Richter. Erst die Ausschreibung des vergangenen Jahres habe schließlich zu greifbaren Ergebnissen geführt. Wenn Inexio seine Pläne umgesetzt habe, blieben dennoch mancherorts und in manchen Straßen Wünsche offen. Dann sei es an den beiden anderen Anbietern, die ebenfalls Interesse signalisierten – Drahtlos und Telekom – , dort aktiv zu werden.

„Der Ausbau erfolgt Fiber to the Curb (FTTC), das heißt wir verlegen Glasfaserkabel bis zum vorhandenen Kabelverzweiger und setzen auf den letzten Metern auf das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer“, sagt Thomas Schommer. Insgesamt baue man rund 14 Kilometer Glasfaserstrecke neu und erschließe neun Kabelverzweiger. Die Arbeiten begännen in den nächsten Wochen, denn: „Die Ortsnetze werden bis Herbst 2017 online gehen.“ Auf Beratungsveranstaltungen könnten sich die Bürger individuell informieren; sie würden bereits gut genutzt. Neben dem Ausbau in Frohburg und Bad Lausick ist Inexio in zahlreichen weiteren Kommunen der Region aktiv, so in Geithain, Borna, Königsfeld, Treben, Haselbach.

In Ebersbach ist Ortsvorsteher Michael Boesche nach der ersten Runde Mitte März optimistisch. „Ich sehe dem Ganzen zuversichtlich entgegen. Der Bedarf ist gewiss vorhanden, auch wenn sich viele bisher um einen Anschluss per Funktechnik gekümmert haben.“ Gut sei, dass Inexio selbst bei einer in der Anfangszeit wohl überschaubaren Zahl von Interessenten starten wolle.

Schnelle Datenwege gehörten heutzutage zur Grundversorgung, darin ist sich der Eulataler Ortsvorsteher mit seinem Ebersbacher Amtskollegen einig: „Für die Unternehmen sind sie unverzichtbar, und auch die Zahl derer wächst, die per Home-Office von zu Hause aus arbeiten. Die können darauf keinesfalls verzichten“, bestätigt Richter. Und nicht zuletzt: Auch die private Lebenswirklichkeit sei ohne Internet kaum mehr vorstellbar.

Von Ekkehard Schulreich

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