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Geithain Frohburger Lehrerchor: breites Repertoire und 30. Geburtstag im Blick
Region Geithain Frohburger Lehrerchor: breites Repertoire und 30. Geburtstag im Blick
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17:23 06.07.2016
Der Frohburger Lehrerchor bei einem seiner Auftritte. Viele sind im Jahreslauf zur festen Tradition geworden. Quelle: privat
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Frohburg

Seine Heimat hat der Frohburger Lehrerchor – das kann nicht verwundern – in der Frohburger Oberschule. Die Sängerinnen und Sänger, die unter diesem Dach ihre Freude an gemeinsamem Gesang ausleben, sind indes keinesfalls ausschließlich Pädagogen dieser Schule: Hortnerinnen und Grundschullehrerinnen sind dabei, aber auch ein Schuhmacher, eine Apothekerin, eine Zahnärztin – summa summarum vor allem aber Menschen, die inzwischen i.R., also im Ruhestand, sind.

Verstärkung kam zudem, als der Eschefelder Chor aus personeller Not sich aufzulösen gezwungen sah. „Wir singen alles, was Spaß macht“, sagt Chorleiterin Karin Friedemann. Die 59-Jährige unterrichtet an der Oberschule Musik, wurde, als sie 1998 hierher kam, für dieses Ensemble geworben. Ob Volkslied oder Kirchenmusik, Feierliches oder vergnügliche Kanons – das Repertoire der 16 Frauen und vier Männer ist breit gefächert: „Selbst an Schlagern haben wir uns schon versucht.“

Das war allerdings kaum in der Anfangszeit. Vor allem, um schulische Veranstaltungen und die Jugendweihe zu rahmen, hatte Gerhard Flechsig, Musiklehrer an der POS „Maxim Gorki“, 1988 den Chor gegründet. Besagter Schuhmacher, Konrad Berger aus Eschefeld, etwa war schon damals dabei, Wagners „Meistersinger“ lassen grüßen. In seinen besten Zeiten zählte der Chor 30 und mehr Mitwirkende. Bei der Folklore-Sendung „Schau ins Land“ brachte er es 1993 sogar ins Fernsehen, aufgezeichnet wurde der Auftritt im Zedtlitzer Schloss.

Wenn sich die Frohburger Chöre im Frühjahr in der Michaeliskirche treffen, ist der Lehrerchor dabei. Seit einigen Jahren ist er um den Muttertag herum beim Chöretreffen im Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark zu erleben. Er brachte Menschen in Pflegeheimen Freude, trat bei Dorffesten in Bubendorf und Eschefeld auf.

Geprobt wird aller 14 Tage mittwochs im Musikzimmer der Oberschule. Doch nicht nur das Erarbeiten und Singen von Liedern verbindet; es sind auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, das Feiern runder Geburtstage etwa, wo natürlich auch gesungen wird. „Wir sind eine schöne Truppe. Es macht Spaß“, sagt Karin Friedemann. Sie zweifelt nicht, dass der Lehrerchor mindestens sein 30. Gründungsjubiläum in guter Verfassung erreicht. 2018 stünde das ins Haus.

Von Ekkehard Schulreich

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