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Geithain Frohburger Weihnachtsmarkt lockt Massen an
Region Geithain Frohburger Weihnachtsmarkt lockt Massen an
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13:27 16.12.2012
Reges Zuschauerinteresse fand beim Frohburger Weihnachtsmarkt auch das Märchenspiel der Erzieherinnen der Kita „Spatzennest“. Quelle: Jens Paul Taubert
Frohburg

Alle Jahre wieder sorgen sie für dessen musikalischen Startschuss. Ebenso verhält es sich mit der Anzeihungskraft dieses Weihnachtsmarktes: Er zieht am dritten Adventswochenende stets gefühlt die ganze Stadt an. Auch diesmal. „Gott sei Dank hat der Wetterbericht für heute in den vergangenen Tagen mal nicht gestimmt. Der Regen hat aufgehört“, zeigte sich Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch beim Blick in den Himmel am Sonnabendnachmittag froh. Wie immer in den vergangenen Jahren schenkte er an diesem Tag – unterstützt von Frohburgs Gewerbever-einschef Rainer Musch – Glühwein aus, um Geld für einen guten Zweck zusammen zu bringen. In diesem Fall kommt der Erlös der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Frohburg zugute. Und wie immer blieb seine Bitte auch diesmal nicht ungehört. „Solange ich noch einigermaßen laufen kann, werde ich zum her kommen und natürlich auch einen Glühwein trinken“, war Helga Schreiber aus Frohburg unter jenen, die sofort das köstliche Getränk kauften. Ähnlich sah es der Frohburger Otto Pantermehl. „Solch eine gute Idee und Initiative darf einfach nie untergehen und hat jede Unterstützung verdient“, kommentierte er sein Zugreifen. Auch Gudrun und Rainer Michael aus Greifenhain sahen das so. „Eine schöne Tradition, die auch die Leute etwas zusammenschweißt“, bekundeten sie vorm ersten Zuprosten. Selbst Auswärtige sagten da nicht Nein. Beispielsweise Heidrun und Heinz Kaßner aus Schlitz bei Fulda. „Wir sind bei Bekannten hier zu Besuch. Und ein Abstecher zum Weihnachtsmarkt ist für uns ein Muss“, schmunzelte das Familienoberhaupt. Zumal er dabei das Rathaus wiedersah, wo er vor nunmehr 41 Jahren seine Frau heiratete. Doch nicht nur wegen der Glühweinaktion lohnte ein Abstecher ins Zentrum. Neben den zahlreichen Angeboten von Händlern war auch die kleine Bühne oftmals dicht umlagert. So auch bei der Premiere eines Märchens, das nahezu allen Besuchern bisher unbekannt war. „Wir haben uns diesmal entscheiden, das Stück ,Die Steinsuppe‘ aufzuführen. Das ist aus einem alten Kinderbuch“, klärte die Leiterin der Kita „Spatzennest“, Bärbel Werrmann auf. Diese Idee stieß auf viel Gegenliebe. „Das kannte ich noch gar nicht“, verfolgte auch Lukas Jähnichen (12) aus Frohburg die Aufführung interessiert. Und auch Alisa (5) und Mutti Mandy Werner aus Nenkersdorf hatten ihren Spaß. „Mal was anderes. Und es ist schön, dass für jeden hier etwas dabei ist“, so die Nenkersdorferin. Und das war es an den beiden Nachmittagen wirklich, wo Sänger, Tänzer, Laien-Schauspieler und Musikanten sich auf der Bühne abwechselten. Auch wenn zeitweilig – wie beim Auftritt des Horts „SchlauFüchse“ fast kein Durchkommen war. Kurzweil war ebenso im Bürgerzentrum am Rathaus Trumpf an der Bastel- und Malstraße der Kitas Greifenhain und gestern Flößberg. Längst nicht nur Tim Pluntke (4) aus Frauendorf versuchte sich daran, einem Gips-Weihnachtsmann Farbe zu verleihen, oder Paula Löbel (5) aus Roda, einen papiernen Weihnachtsbaum mit Glitzerschmuck zu verzieren. Auch zahlreiche andere probierten sich hier aus. Zum Glück schaute auch gestern nach dem morgendlichen Starkregen Klärchen am Nachmittag oftmals vorbei, was dem Anreiz zu einem Abstecher zusätzlich Auftrieb gab. Bis die „Optimisten“ am frühen Abend den musikalischen Schlusspunkt setzten. Natürlich fehlte auch da eine Melodie nicht: „Alle Jahre wieder“.

Thomas Lang

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