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Geithain Frohburger Winterdienstler geschafft, aber zufrieden
Region Geithain Frohburger Winterdienstler geschafft, aber zufrieden
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14:58 14.01.2010

rdienst nicht zur Ruhe. Bis zu 14 Stunden am Tag waren sie im Einsatz. Ab übermorgen sind schon wieder Schneefälle angesagt. Doch Steffen Garz, der Technische Leiter der MSW GmbH in Frohburg, lässt da keine Luft ran: „Auch das schaffen wir.“

Trotz des ziemlich heftigen Winterwetters in den vergangenen Wochen ist er bisher nicht unzufrieden. „Ich denke, wir haben unsere Aufgabe gut erfüllt, wenn auch das zurückliegende Wochenende natürlich wahnsinnig stressig war. Das Feedback der Leute aber ist gut – und das macht einen froh“, schätzte er gestern das bisherige Tun ein.

Immerhin haben die elf Mitarbeiter des Frohburger Bauhofs auf rund 160 Kilometern Straßen der Rennstadt, von Kohren-Sahlis und Eulatal sowie sämtlichen dazugehörenden Ortsteile für möglichst schnee- und glättefreie Fahrbahnen zu sorgen. Kein Wunder, dass sie da werktags von 4 bis 22 Uhr unterwegs sind, an Sonn- und Feiertagen lediglich morgens eine Stunde später ranmüssen. „Klar sind die Leute knülle. Aber es nützt ja nichts. Da müssen wir durch“, steht auch für Garz fest. Mit vier Unimog- und Mercedes-Fahrzeugen, drei Multicars und drei Traktoren mit Winterdienstausrüstung versuchen sie, Väterchen Frost und Frau Holle den Schneid abzukaufen. 

Bisher mit Erfolg. „Zu mir ist bis jetzt keine Beschwerde der Bürger gedrungen“, kann auch Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch konstatieren. 

Natürlich zehrt jeder Wintertag nicht nur an der Substanz der Winterdienstler, sondern geht schlägt auch materialmäßig ins Kontor. „Wir haben bisher über 280 Tonnen Streusalz verbraucht. Eine Menge, die eigentlich für den ganzen Winter reichen sollte“, schildert der Technische Leiter. Und da es seit jahresbeginn mit den angeforderten Nachlieferungen auch in Frohburg nicht klappt, wurde in dieser Woche schon auf ein Splittgemisch umgestellt, um die Vorräte zu strecken. „Aber es braucht keiner Angst haben, dass nicht mehr gestreut wird, wenn es wieder nötig ist. Dann streuen wir mit Splitt weiter“, beruhigt Garz.

 

Thomas Lang

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