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Geithain Frohburger Wohn- und Seniorenzentrum begeht 15-Jähriges mit Tag der offenen Tür
Region Geithain Frohburger Wohn- und Seniorenzentrum begeht 15-Jähriges mit Tag der offenen Tür
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13:50 08.12.2016
Besucher der Tagespflege mit Einrichtungsleiter Enrico Kain und Petra Scheibe (M.), Leiterin der Tagespflege. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Anderthalb Jahrzehnte ist es her, dass das Pflegeheim im Streitwalder Schloss aufgegeben wurde. Die Bewohner zogen in das nahe gelegene Frohburg um. Hier, auf der Südseite des Harzberges, hatte die WSF Wohn- und Seniorenzentrum Frohburg GmbH, einen großen Neubau errichtet. Ein Jahr später kam nordwestlich der Kernstadt das Haus Wyhra hinzu. Mit einem Tag der offenen Tür wird am Jubiläumstag 10. Dezember an die Inbetriebnahme des Hauses Harzberg erinnert. Fünf Tage später kommen ehemalige Mitarbeiter zu einem Treffen zusammen.

„Der Umbau war dringend nötig. Das historische Gemäuer passte nicht mehr in die Zeit“, erinnert sich Petra Scheibe, die heute die Tagespflege leitet. Sie weiß, wovon sie spricht, nahm sie doch 1990 im Pflegeheim ihre Arbeit auf. Das historische Gebäude habe von den Standards und Räumen nicht mehr genügen können; einen Neubau zu errichten, sei für die WSF konsequent gewesen.

Der umfasst Zimmer für 72 Menschen, zwölf Plätze für die Tagespflege, außerdem fünf Wohnungen, in denen man den Betreuungsservice des Hauses nutzen kann. Das Haus Harzberg, das 2001 in Betrieb ging, verfügt über eine eigene Küche – eine Physiotherapie und ein Friseur sind eingemietet. Das Einzugsgebiet der Einrichtung erstreckt sich auf die Region zwischen Leipzig, Chemnitz und Altenburg.

Ein Team von 120 Mitarbeitern kümmere sich um die Bewohner hier und im Haus Wyhra, das über 50 Plätze verfüge, sagt Leiter Enrico Kain. Der Mann, der anno 2000 noch in Streitwald als Zivildienstleistender begann, sich danach beruflich qualifizierte, trägt seit dem Frühjahr für beide Einrichtungen die Verantwortung. „Am Tag der offenen Tür können sich die Besucher in unserer Tagespflege umschauen, aber auch die Wohnebenen kennenlernen“, kündigt er an.

Ab 10 Uhr erwarte man am 10. Dezember am Harzberg interessierte Besucher. 15 Uhr schließe sich eine vorweihnachtliche Kaffeerunde mit Bewohnern und ihren Angehörigen an. Für Kain steht außer Frage, dass der Erfolg viele Mütter respektive Väter habe: „Unser Erfolg gründet sich auf unsere erfahrenen und zuverlässigen Mitarbeiter.“

Von Ekkehard Schulreich

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