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Geithain Frohburger Wohn- und Seniorenzentrum seit zehn Jahren in Betrieb
Region Geithain Frohburger Wohn- und Seniorenzentrum seit zehn Jahren in Betrieb
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12:49 13.12.2011
Geschäftsführerin Sigrid Hentschel (Mitte) übergibt dieVerantwortung an ihren Nachfolger René Freiberg und Heimleiterin Kerstin Taubert. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Viele Jahre hatten sie diesen Augenblick herbeigesehnt, gebangt, dass dem Investor nicht noch unüberwindliche Hürden in den Weg gelegt würden. Kein Wunder, dass das zehnjährige Bestehen des Schmuckstücks deshalb auch in den vergangenen Tagen gebührend gefeiert wurde. Sigrid Hentschel, die bisherige Geschäftsführerin, die sich am Sonnabend bei einer Feierstunde verabschiedete und die Verantwortung für die Zukunft der Häuser „Harzberg“ und „Wyhra“ in die Hände ihres Nachfolgers René Freiberg und Heimleiterin Kerstin Taubert legte, erinnert sich wie heute: „Es war eine turbulente Zeit. Seit Mitte der 90er Jahre wollte die Unternehmensgruppe Drösel ein neues modernes Heim errichten, dann betreffende Wohnungen im Umfeld. Doch das Projekt war den Behörden zu groß, musste abgemagert werden, um Fördermittel zu erhalten. So wurde es letztlich ein Stockwerk weniger. Bis sich später zeigte, dass die Räumlichkeiten doch benötigt würden...“ Deshalb musste zunächst mit Provisorien gearbeitet werden, um alle aus Streitwald umziehenden 82 Bürger unterzubringen, entstand Anfang 2003 dann das Haus „Wyhra“ mit 49 Pflegeplätzen.Nicht nur räumlich war der Umzug in das Wohn- und Seniorenzentrum am Harzberg ein Quantensprung, auch in der Ausstattung und den nunmehrigeg Betreuungsmöglichkeiten. Zwar bemühte sich zuvor auch das Personal des Streitwalder Seniorenheims sehr. Doch im 1625 erbauten Schloss Wolftitz waren die Möglichkeiten dazu begrenzt. Nunmehr gab es vor allem Einzelzimmer, waren die sanitären Bedingungen besser, eine Physiotherapie, Fríseur und Cafeteria im Haus. „Es war natürlich eine gewaltige Umstellung für unsere Bewohner, aber auch für uns“, weiß auch Eva Gernoth, seit nunmehr 21 Jahren Mitarbeiterin. „Viel Unbekanntes stürmte auf alle ein.“ Inzwischen haben sich alle eingewöhnt. Eine sehr gute Pflege und Betreuung bescheinigte erst kürzlich der Medizinische Dienst in seiner Benotung. Kein Wunder, dass derzeit mehr Anträge auf Betreuungsplätze in den beiden Frohburger Häusern vorliegen, als es die Kapazitäten ermöglichen. Immerhin sorgen sich derzeit 84 Mitarbeiter, weit mehr als vor zehn Jahren, allein im Haus Harzberg um das Wohl der Bewohner.„Wir sind zudem nicht nur ein klassisches Altenheim für Bürger mit Pflegestufe, die hier rund um die Uhr betreut werden. Sondern wir bieten auch Möglichkeiten der Tagespflege. Das soll die Lücke zwischen familiärer Betreuung und der stationären Betreuung schließen“, so Taubert.Auch Manfred Krause, der Vorsitzende des Heimbeirats, hat damals den Umzug mitgemacht. „Klar war da die ersten Tage viel Hektik. Aber ich denke, hier fühlen sich alle sehr wohl. Und uns wird ja neben der Betreuung auch viel an Kultur oder Sport geboten“, bestätigt er. So wie in der zurückliegenden Festwoche, die zum Jubiläum organisiert wurde. Da waren Kinder des Frohburger Hortes zu Gast, sang der Chor der DRK-Wohnstätten Kohren-Sahlis, spielte Wolfgang Ender zum Akkordeonnachmittag, führten Mädchen und Jungen der Kita Greifenhain ein Programm auf.„Bei uns ist eigentlich immer was los. Das gehört doch dazu und sorgt für gute Stimmung“, so Pflegedienstleiterin Liane Zichel. Kein Wunder, dass da die ältestes Bewohnerin des Hauses – Adele Feichtmaier – im Februar schon ihren 102. Geburtstag ansteuert. Auch sie kann nur bestätigen: „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Thomas Lang

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