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Geithain Frohburger können im Fackelschein einkaufen
Region Geithain Frohburger können im Fackelschein einkaufen
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18:37 27.10.2018
Sebastian Bieniok mit Ben Elias (li.) und Tina Meuche mit Paul backen Knüppelkuchen beim Frohburger Einkaufsabend im Fackelschein. Quelle: Bert Endruszeit
Frohburg

Rainer Musch war am Freitag in bester Laune. Der Chef des Frohburger Gewerbevereins hatte gemeinsam mit zahlreichen Mitstreitern wieder einen Einkaufsabend im Fackelschein organisiert. „Wir hatten noch nie so viele Rückmeldungen bekommen, über 40 Geschäfte machen heute mit, darunter auch einige Existenzgründer“, freute er sich. Das sei für Frohburg eine stolze Zahl. Von einer Verödung der Innenstadt könne keine Rede sein, so habe am Markt gerade erst ein neues Friseurstudio eröffnet. „Frohburg ist eine sehr attraktive Stadt, hierher kommen sogar viele Altenburger zum Einkaufen.“ Es sei sehr wichtig, dass zum Einkaufsabend möglichst viele Händler Präsenz zeigen. An diesem Tag gehe es nicht darum, Geld zu verdienen.

In Frohburg hatte der Gewerbeverein am Freitagabend zum beliebten Shopping-Event in die Innenstadt gebeten

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, kulinarische Entdeckungen zu machen. So auch Tina Meuche und Sebastian Bieniok, die mit den Kindern Ben Elias und Paul unterwegs waren. Am Geschenke-Eck bei Ingo Börnchen konnten sie Knüppelkuchen zubereiten. „Unseren Zwiebelkuchen hat die Oma gebacken, den macht sie immer, wenn der Einkaufsabend im Fackelschein stattfindet“, so Börnchen.

Musiker der Musikschule Fröhlich mit dabei

Manuela Pöhl und Martina Kluge sorgten mit herbstlichen Liedern auf dem Akkordeon für eine musikalische Umrahmung für all die Knüppelkuchenfreunde. „Wir spielen immer an der gleichen Stelle und gehören hier fast schon zum Inventar“, sagten die beiden, die in der Musikschule Fröhlich aktiv sind. „Heute sind wir ein Duo, aber sonst natürlich viel mehr Musiker.“

Romantika und Leiseschrei spielen auf

Musiker waren auch vor der Leipziger Volksbank zu finden. Dort spielten Pedro und Thomas von der Gruppe Romantika auf. Gleich daneben verteilte Torsten Wünsche kostenlose Zuckerwatte. „Die Zuckerwattemaschine hat die Volksbank extra für solche Anlässe gekauft. Für gemeinnützige Zwecke vermieten wir die auch.“ Es dürfte sicher nicht viele Banken geben, die eine eigene Zuckerwattemaschine im Bestand haben. Wünsche kann bereits auf „Zuckerwatte-Erfahrung“ zurückblicken. Beim jüngsten Tag der Sachsen gingen beim ihm über 800 Portionen über die Theke. Jetzt zählte auch Sissi Blietz mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn Louis zu den dankbaren Abnehmern. „Zuckerwatte geht ja immer“, sagte sie. „Ich finde diesen Abend sehr schön, die Firmen lassen sich viel einfallen und hier lässt sich immer etwas entdecken.“

Stöbeln im Fackelschein und begeisterte Gäste

Am Stand der Drogerie Sprenger verkauften Kristina Gülle und Robin Steinbrecher Bücher, CDs und Spiele. Kundin Brigitte Bernecker wurde ganz schnell fündig: „Bob der Baumeister und Tiergeschichten sind genau das richtige für mein Enkelkind“, verriet sie. „Stöbern macht hier einfach Spaß.“ Auch Ingeborg Steinbach legte dort eine Pause ein. „Überall kann ich etwas verkosten, das ist doch toll.“

Die beiden Paare Kerstin und Peter aus Geithain sowie Kerstin und Bernd aus Streitwald zog die pure Neugier zum Einkaufsabend. „Wir können das gut mit anderen Events in Geithain und Rochlitz vergleichen. Hier kann man richtig viel Zeit verbringen.“ Im früheren Laden von Fernseh-Köhler gab es eine Kinderbastelstraße und Apfel-Bowle. „Die Bowle schmeckt einfach lecker“, lobten die Vier.

Von Bert Endruszeit

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