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Geithain Frohburger sind beim härtesten Lauf Europas dabei
Region Geithain Frohburger sind beim härtesten Lauf Europas dabei
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19:01 04.01.2016
Im Ziel: Constantin Motzigemba, Robert Gerdes, Tom Radetzky Quelle: A. Kranert
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Frohburg

Den Titel „Härtester Lauf Europas“ hat der Hindernislauf „Getting Tough – The Race“ definitiv verdient, davon sind der Frankenhainer Robert Gerdes und seine Mitstreiter Constantin Motzigemba (Leipzig) und Tom Radetzky (Benndorf) überzeugt. Trotzdem, besser: gerade deshalb nahmen sie zum zweiten Mal an dem Sportereignis der Sonderklasse Anfang Dezember in Rudolstadt teil – und mit ihnen 3000 Sportler aus ganz Deutschland und darüber hinaus. 24 Kilometer und 900 Höhenmeter waren zu absolvieren, 150 Hindernisse zu meistern. Gerdes und Radetzky, im HSC Frohburg aktiv, möchten mit ihrer Teilnahme Menschen motivieren, sich ungewöhnlichen sportlichen Herausforderungen zu stellen. Darüber hinaus sammelte das Trio für das in Markkleeberg ansässige Kinderhospiz Bärenherz.

„Allein bei der Besichtigung des Zieleinlaufs und des Walk of Fame wurde klar, die Veranstalter wollen wirklich nicht, dass man es ins Ziel schafft – und wenn doch, sollte man komplett am Ende sein, so Gerdes: „Die Hindernisse in diesem Bereich, durch welche man sich quälen muss bestehen aus einer sechs Meter hohen Holzpyramide, Reifenstapeln, einem zehn Meter hohen Gerüst, Kriechhindernissen, Betonelementen, über die man drüber oder durch die man durch muss, und einer endlos erscheinenden Zahl an Containern voller Wasser.“ Und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Doch wer den Walk of Fame erreicht hat, hatte bereits eine Menge Herausforderungen gemeistert: Autoreifen über einen nicht ganz einfachen Parcours getragen, unter sieben Holzbalken im Freibad durchgetaucht, Traktorreifen, die aufrecht in der Saale standen, mit gegenseitiger Hilfe bezwungen.

„Wenn es darauf ankam, half jeder jedem. Teamgeist und Hilfsbereitschaft sind das Motto dieses Laufs“, sagt Robert Gerdes. Qualitäten, auf die es dem Frohburger Team ankommt. Der 36-Jährige, der vor Jahren infolge eines Unfalls eine Knieverletzung davontrug, will auf diese Weise „Mut machen und zeigen, dass man auch trotz mancher Einschränkung eine ganze Menge erreichen kann“. Mit Sport ebenso wie mit jener Zuwendung, die Bärenherz schwerstkranken Kindern zukommen lässt: „Sie kämpfen mit den Kinder und Eltern in jeder Minute für das Leben. Wir kämpften um jeden Kilometer - und für jeden Einzelnen erbrachten wir drei Euro Spende.“

Letztendlich haben nur etwas mehr als 2000 Teilnehmer geschafft, die Ziellinie zu erreichen. Trotzdem soll auch 2016 ein Lauf-Jahr werden, Tom Radetzky und Robert Gerdes sind bereits wieder am Planen. Sie würden sich – auch bei kleineren Events – über neue Mitstreiter freuen. Und können sich ein besonderes Laufereignis durchaus in der Umgebung in Frohburg vorstellen: „Da gibt es genug Strecken, die man sich vorstellen könnte.“

Von Ekkehard Schulreich

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