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Geithain Frost friert den Bau des Prießnitzer Wasserwerkes ein
Region Geithain Frost friert den Bau des Prießnitzer Wasserwerkes ein
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13:44 21.02.2018
Der Frost hat zu einer Unterbrechung der Arbeiten am Neubau des Prießnitzer Wasserwerkes geführt. Quelle: Oewa GmbH
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Frohburg/Prießnitz

Wegen der Temperatur unter dem Gefrierpunkt kann auf der Baustelle des neuen Wasserwerkes bei Prießnitz im Moment nicht gearbeitet werden. Diese Zwangspause sei kein Grund zur Beunruhigung, sagt Sylke Hermann von der Oewa Wasser und Abwasser GmbH: „Die Arbeiten liegen gut in der Zeit. Außerdem werden sie sicher demnächst wieder aufgenommen werden können.“ Der Neubau, der im vergangenen Jahr begonnen wurde und der 2020 abgeschlossen sein soll, sei „die mit Abstand teuerste Einzelmaßnahme der Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain“. Die Investitionssumme liege bei rund fünf Millionen Euro.

„Wir hatten viele Wochen Temperaturen im Plusbereich und einen sehr milden Winter, so dass die Firmen – außer über den Jahreswechsel – durcharbeiten konnten“, sagt Michael Mönicke, der das Projekt seitens der Oewa betreut. Das verschaffte einen kleinen Puffer im Bauablauf. „Wir liegen sehr gut im Plan.“ Die Mauerwerksarbeiten würden im Frühjahr weitgehend abgeschlossen. Das aus Betonpfeilern errichtete Gerippe der Halle, die die technischen Anlagen aufnehmen werde, stehe längst. Die Wände seien hoch-, Zwischendecken eingezogen.

Das neue Wasserwerk Prießnitz in der Modellansicht. Quelle: LVZ-Archiv

Dass das Dach noch nicht geschlossen sei, habe technologische Gründe: „Zunächst müssen die vier aufrecht stehenden Filter von oben mit einem Kran an ihren Standort bewegt werden.“ Wann genau das der Fall sei, könne er im Moment noch nicht sagen, so Mönicke: „Das hängt davon ab, wie wir voran kommen.“

Der Versorgungsverband Grimma-Geithain habe sich für den Neubau des Wasserwerks entschieden, „um die Versorgungssicherheit seiner Kunden in Frohburg, Bad Lausick und Geithain für die Zukunft auf hohem Niveau halten zu können“, sagt Sylke Hermann. Das Wasserwerk habe darüber hinaus innerhalb des technischen Verbundes aller Wasserwerke des Verbandes eine wichtige Funktion zur Gewährleistung einer sicheren Trinkwasserversorgung. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Prießnitzer Wasserwerk, das weiter in Betrieb ist – so lange, bis die neue Anlage steht und reibungslos funktioniert.

Von Ekkehard Schulreich

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