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Geithain GCC lädt zu erstem Hoffest – und macht dabei tierisch was los
Region Geithain GCC lädt zu erstem Hoffest – und macht dabei tierisch was los
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14:30 07.02.2010
Andreas Herold, Achim Frauendorf und Manfred Oeser begeistern das Publikum im Schützenhaus. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Kein Wunder deshalb, dass sich manch Getier und Gestalten einfanden, die einem solchen Bauernhof das Gepräge geben. Drei ausgewachsene Kühe nutzten die Chance, mal ohne Eintrittskarten gute Plätze gleich vor der Bühne zu ergattern und nicht immer mit dem letzten Tisch vor der Bar vorlieb nehmen zu müssen. „Das muss auch am kommenden Wochenende keiner, wenn nochmals zum Hoffest geladen ist“, versicherte zudem GCC-Präsident Thomas Goldmann.

Auch im Leipziger Umland wurde am Wochenende kräftig gefetet und gefeiert. Von Zwochau bei Delitzsch über Eilenburg, Trebsen bis nach Geithain waren unsere Fotografen vor Ort, um die schönsten Impressionen für Sie einzufangen.

Die zwei (durchaus ansehenswerten) Ratten, die als Scheunenbewohner durchs Programm führten, konnten jedoch noch viele andere putzige Figuren begrüßen. Die jüngsten Funken ließen es beim Bienentanz summen und brummen, die etwas älteren präsentierten sich als tanzende Schafe. Ein Marienkäfer hatte an einem Kaktus ein prägendes Erlebnis. Ein Frosch warnte zwei Umweltsünder, den Klimawandel auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Geithainer Stadtmusikanten offerierten, warum sie ein ebenso traurig Los haben wie ihre Bremer Vorfahren. So flüchtete das Huhn beispielsweise vor dem Hackebeil, weil es bei der Rassegeflügelschau nur „ferner liefen“ war. Der Hund, der einst das Emaillierwerk bewachte, sah sich plötzlich überflüssig...Dazwischen gab es im „Rattenfunk“ beste Fernsehunterhaltung. Denn gerade liefen einige Folgen der beliebten „Bauer sucht Frau“-Sendung, versuchten, Ziegen-Peter, Heidi, ein leuchtender Bauer aus Tschernobyl und andere Typen ihr Glück zu finden. Ob ihnen eine Truppe tanzender Schornsteinfeger das erleichterte? Das Live-Konzert der drei Tenöre dürfte alle Gäste ebenso in Ekstase versetzt haben. Wie auch die noch einmal losgelassenen Katzen der Nacht. Von wegen „Geithain – tote Hose!“ Hier ist tierisch was los. Auch am nächsten Sonnabend nochmal.

Thomas Lang

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