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Geithain Gehweg-Bau in Kohren-Sahlis platzt vorerst: kein Fördergeld
Region Geithain Gehweg-Bau in Kohren-Sahlis platzt vorerst: kein Fördergeld
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17:24 24.04.2017
Im Rathaus von Kohren-Sahlis ist man sehr enttäuscht, dass aus dem geplanten Bau des Fußweges vorerst nichts wird. Quelle: Jens Paul Taubert
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Kohren-Sahlis

In letzter Minute gestoppt wurde der Ausbau der Frohburger Straße in Kohren-Sahlis: Hier wollte der Landkreis gemeinsam mit der Stadt einen seit langem geforderten Fußweg anbauen, um die Gefährdung von Passanten endlich auszuschließen. Schließlich liegen hier am Stadtrand die DRK-Wohnstätte und ein Pflegeheim. Anfang April hatte der Vergabeausschuss des Landkreises nach einer Ausschreibung der Kunze Straßenbau GmbH Grimma den Zuschlag erteilt (die LVZ berichtete). Doch dieser Beschluss wurde jetzt annulliert. Die Vergabe sei nur vorbehaltlich der Erlaubnis des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr erfolgt, unverzüglich zu beginnen, erklärt das Brigitte Laux, Sprecherin des Landkreises. Die Landesbehörde habe diese Zustimmung nicht erteilt, weil „derzeit keine Fördermittel für Einzelmaßnahmen bereit gestellt werden können“. Gebe es wieder Geld, müsse man erneut ausschreiben.

Die zur Verfügung stehenden Fördermittel seien derzeit ausgeschöpft und daher könne nicht jede beantragte Maßnahme bewilligt werden, bestätigt auf Nachfrage Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Für Aussagen über das Förderjahr 2017 hinaus sei es deutlich zu früh, erklärt sie.

„Ich bin enttäuscht, eigentlich geschockt. Wir haben uns gemeinsam mit dem Landkreis auf diese eine wichtige Maßnahme konzentriert“, sagt Siegmund Mohaupt (CDU), der Kohren-Sahliser Bürgermeister. Obwohl sich die Stadt in finanzieller Bedrängnis und der Haushalt-Konsolidierung befinde, sei es gelungen, die Eigenmittel zur Verfügung zu stellen. Dass jetzt alles abgeblasen werde, könne er nicht verstehen. Zumal die Dringlichkeit des Gehwegbaus bestehen bleibe. Er hoffe darauf, dass schnellst möglich eine Lösung gefunden werde.

Die selbe Reaktion beim Kreisverband Geithain des Deutschen Roten Kreuzes. „Wir brauchen den Weg dringend. Wir können diese Kehrtwende nicht nachvollziehen“, sagt Steffen Graichen, der die Wohnstätte für behinderte Menschen leitet. Die Bewohner und die Mitarbeiter seien gleichermaßen enttäuscht, dass sich die Baumaßnahme, auf die man lange schon dränge, erneut hinausschiebe.

Von Ekkehard Schulreich

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