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Geithain: Ausschuss empfiehlt Verkauf kommunaler Wohnungen

Stadtratsthema Geithain: Ausschuss empfiehlt Verkauf kommunaler Wohnungen

Die Stadt Geithain will sich vom Großteil der kommunalen Wohnungen trennen. Der Verwaltungsausschuss verständigte sich im nicht öffentlichen Teil, dem Stadtrat am 19. Januar eine solche Entscheidung zu empfehlen. „Unser Ziel muss es sein, die städtische Schuldenlast zu verringern“, begründet Bürgermeister Frank Rudolph.

Blick auf das Wohngebiet Geithain-West.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Die Stadt Geithain will sich vom Großteil der kommunalen Wohnungen trennen. Der Verwaltungsausschuss verständigte sich im nicht öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung, dem Stadtrat am 19. Januar eine solche Entscheidung zu empfehlen. „Unser Ziel muss es sein, die städtische Schuldenlast zu verringern“, begründet Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) diesen Vorstoß. Das sei unverzichtbar, um als Kommune handlungsfähig zu bleiben. Geithain besitze – anders als die meisten Städte in der Region – noch kommunale Wohnungen in Größenordnungen: „Dabei ist es eigentlich keine öffentliche Aufgabe, Wohnraum vorzuhalten.“

Die Überlegung, einen großen Teil der rund 500 Wohnungen im Altneubaugebiet und in Geithain-West zu veräußern, ist so neu nicht. In den vergangenen Jahren habe es mehrfach Überlegungen zu einem solchen Schritt gegeben, sagt Rudolph, selbst lange Stadtrat. Letztlich aber seien sie nicht umgesetzt worden. Er gehe davon aus, dass ein Verkauf jetzt grundsätzlich beschlossen werde. Darüber habe man sich mit den Mitgliedern des Stadtrates auch auf einer Klausurtagung verständigt.

Allerdings wäre ein zustimmendes Votum des Stadtrates nur ein erster Schritt. Die Wohnungen müssten öffentlich ausgeschrieben werden, und Grundlage dafür sei ein Verkehrswert-Gutachten, das erst erarbeitet werden müsse. Aus Rudolphs Sicht sprechen nicht nur Altschulden und Sanierungsbedarf für den Verkauf, sondern auch der erhebliche Leerstand. Der belaufe sich auf 20 bis 25 Prozent – und das ungeachtet der Tatsache, dass die Stadt Geithain in der Vergangenheit bereits zahlreiche Wohnungen aufgegeben habe. Erst im Spätherbst hatte die Kommune den Block Lessingstraße 25 bis 28 mit Hilfe von Fördermitteln abgebrochen (die LVZ berichtete).

Von Ekkehard Schulreich

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