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Geithain Geithain: Baustart für neue Radwege nicht in Sicht
Region Geithain Geithain: Baustart für neue Radwege nicht in Sicht
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18:11 08.03.2011
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. Doch in absehbarer Zeit scheint sich hier nichts zu tun, ergab die Nachfrage beim Straßenbauamt in Leipzig. Andere Elemente des Radwegekonzeptes der Stadt von 2007 sieht Geithains Bauchefin Kerstin Laschinsky allerdings verwirklicht.

„Wir hoffen, dass weiter geplant wird und in absehbarer Zeit Ergebnisse vorliegen", erklärt Kerstin Laschinsky, Fachbereichsleiterin Bau- und Ordnungswesen. Einen Termin der Geithainer Stadtverwaltung mit dem Straßenbauamt soll es noch im März geben. Ziel sei, den Stand der Planung zu erfragen, so die Bauchefin.

Einen genehmigten Vorentwurf für den Anbau eines Radweges an der B 7 zwischen Geithain und Niedergräfenhain gibt es im Straßenbauamt Leipzig seit dem Juni des Vorjahres, er liege als Haushaltgrundlage vor, bestätigt die Behörde auf LVZ-Nachfrage. Verlaufen soll dieser Weg auf der linken Seite der Straße, wenn man von Geithain in Richtung des Ortsteils blickt. Allerdings soll es Unstimmigkeiten mit Grundstückseigentümern geben. „In Auswertung der durchgeführten Anfragen bei den von Grunderwerb Betroffenen hat sich gezeigt, dass die Erlangung des Baurechts nur über ein formelles Planfeststellungsverfahren zielführend ist", erklärt Rainer Förster, Leiter des Straßenbauamtes. Derzeit würden Vorbereitungen für erforderliche Baugrunduntersuchungen sowie für das Baurechtsverfahren laufen. Fest steht: Das kostet Zeit.

Der von Bürgern ebenfalls seit Jahren geforderte Radweg an der Staatsstraße 44 vom Bahnübergang in Richtung Colditzer Kreuz hängt wie seit Monaten schon weiterhin am Oberflächenwasser. „Aufgrund der vorhandenen komplizierten Entwässerungssituation in diesem Bereich gestaltet sich die Planung schwierig", erklärt Förster auf LVZ-Nachfrage. Als Voraussetzung der weiteren Planungsschritte für den Radweg beziehungsweise in Einheit mit der Radwegsplanung sei diese Problematik zunächst vorrangig zu lösen. Sie brachte das Straßenbauamt auch schon zu einer Planänderung: Ursprünglich sollte der Radweg stadtauswärts an der rechten Straßenseite verlaufen. Nun plant die Behörde einen Verlauf im linken Bereich der Straße, aber in freier Lage. Das solle mit einem Ausbau der Straße kombiniert werden, so Laschinsky.

Bereits seit 2007 hat Geithain ein Radwegekonzept, es hält fest, wie sich Radwege in und um die Kommune perspektivisch entwickeln könnten. Vorgesehen ist ein Rad-Rund-Weg um die Stadt – zum einen als kleiner, aber auch als großer Kreis, alles soll entsprechend beschildert werden (die LVZ berichtete). Dieses Konzept sei in die Erarbeitung der Radwegekonzeption des Landkreises eingeflossen, erklärt Kerstin Laschinsky auf LVZ-Nachfrage. Vier Elemente des Konzeptes sieht die Bauchefin bislang verwirklicht: Beim Ausbau der Straße der Deutschen Einheit entstand neu ein kombinierter Rad- und Fußweg. Einen solchen hat nun auch die Bahnhofstraße seit diese ausgebaut wurde. Gut radeln lässt es sich unterdessen von Geithain aus auf den Wirtschaftswegen in Richtung Köttwitsch/Stollsdorf beziehungsweise nach Königsfeld, nachdem die Kommune beide ausbauen ließ.

„Geithain ist das Bindeglied zwischen dem Altenburger Land und der Rochlitzer Region", so Laschinsky. Direkt eingebunden ist die Stadt zwar nur in den Ko-Ro-La (Kohren-Rochlitzer Land)-Radweg, über diesen erreichen Ausflügler und Rad-Touristen aber auf der einen Seite der Muldentalradweg, auf der anderen die Altenburg-Colditz-Radroute.

Inge Engelhardt

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