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Geithain: Gewerbeverein unterstützt Alemannia

Geithain: Gewerbeverein unterstützt Alemannia

Einen symbolischen Scheck über 500 Euro überreichten Mitglieder des Geithainer Gewerbevereins gestern an Uwe Schiener, den Präsidenten des FSV Alemannia Geithain.

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Jan Brunswig (2. v. l.), übergibt den Scheck an Uwe Schiener. Mit dabei sind die Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Elke Henschel (l.) und Steffi Augustin (r.).

Quelle: Inge Engelhardt

Geithain. "Wir leben in einer schönen, aufstrebenden Stadt und wollten von der Flut Betroffenen helfen", erzählte Jan Brunswig, der Vorsitzende des Gewerbevereins. Gern hätte man jeden unterstützt, der Schäden aufgrund des Hochwassers hat, doch man habe eine Auswahl treffen müssen, erläuterte er.

 

 

Fest stand, dass es ein Empfänger aus dem Kreis der am schwersten Betroffenen sein sollte und jemand, der öffentlich wirkt in der Stadt. So sei die Entscheidung für den Fußballverein Alemannia gefallen. Dieser sei von den Folgen der Flut schwer betroffen und biete eine Plattform für viele zum Sport treiben, so Brunswig. Die Mitgliederversammlung des Gewerbevereins habe beschlossen, dem FSV Alemannia 500 Euro zu spenden. "Das soll eine Geste sein und mit dazu beitragen, den entstandenen Schaden zu ersetzen", so der 50-Jährige.

Nach der Überflutung des Sozialgebäudes am Stadion am 8. Juni mussten die Fußballer Möbel und Fußbodenbeläge wegwerfen, Schlammwasser hat Trikotsätze verdorben, Tore sind beschädigt, berichtete Uwe Schiener.

 

 

Auch baulich ist an den Sportstätten der Stadt erheblicher Schaden entstanden. Den Rasenplatz des Stadions habe die Kommune bereits wieder in einen guten Zustand versetzen können, freut sich der Präsident von Alemannia, nur die Bewässerung funktioniere nicht. Die beiden Hartplätze - zum einen am Stadion zum anderen am Freibad - seien aber seit dem Hochwasser nicht mehr bespielbar. Schwer getroffen hat es das Sozialgebäude. "Wir müssen sogar über einen Standortwechsel in einen höher gelegenen Bereich im Stadiongelände nachdenken", erklärte gestern Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU) gegenüber unserer Zeitung.

 

 

Weder Duschen noch Heizung funktionieren derzeit im Haus. Seinen Vereinsraum hat der FSV Alemannia so weit gesäubert, dass das Fußballcamp am Wochenende stattfinden kann. 35 junge Kicker sind angemeldet, die wollte man nicht enttäuschen. Der Fußboden musste raus, auf dem blanken Beton stehen nun Bänke.

Ende August beginnt voraussichtlich die neue Spielsaison. "Noch ist unklar, wie das gehen soll", sagte Schiener. Der Verein hat 130 Mitglieder, es gibt zwei Männerteams, eine Mannschaft Alte Herren, vier Jugendteams. "Wir freuen uns über diese Spende, das ist ein größerer Betrag, der auf jeden Fall mithilft", so der FSV-Präsident.

 

 

Übrigens ist für den 35 Mitglieder zählenden Gewerbeverein der nächste große Höhepunkt das Eventshopping in Geithain am 6. September.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.06.2013

Inge Engelhardt

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