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Geithain Geithain: Kita „Wirbelwind“ kann nun wieder das ganze Haus nutzen
Region Geithain Geithain: Kita „Wirbelwind“ kann nun wieder das ganze Haus nutzen
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18:01 26.04.2016
Die Zwergengruppe im wieder nutzbaren Raum - mit den Erzieherinnen Ilka Hennig (li.) und Yvonne Thomas. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Normalität ist zurückgekehrt in die Geithainer Kindertagesstätte „Wirbelwind“, nachdem die Einrichtung wegen einer Luftbelastung über Monate geschlossen bleiben und teilweise saniert werden musste. Seit Anfang März aber kann der Träger Volkssolidarität Borna das Haus am Paul-Guenther-Platz wieder komplett nutzen. „Die Eltern freuen sich mit uns, dass wir zurückkehren konnten“, sagt Leiterin Romy Hempel. Nach Monaten der Ungewissheit und der Auslagerung in andere Einrichtungen knüpfe man an den vor einem knappen Jahr jäh unterbrochenen Alltag an. Dank Spenden habe man Neues für die Garderoben gekauft, und die Eltern hätten die Garderoben farblich neu gestaltet. Zudem wird eine Krabbelgruppe aufgebaut, die sich an jedem ersten Donnerstag im Monat von 9 bis 10 Uhr trifft.

„Ein großer Teil jener Eltern, die ihre Kinder über Monate in anderen Einrichtungen in Geithain, Königsfeld oder Ebersbach betreuen lassen mussten, ist mit ihren Sprösslingen zu uns zurückgekommen“, freut sich Fachbereichsleiterin Viola Heinig. Dennoch habe man freie Kapazitäten, denn „durch die Schließung und die Auslagerung war uns jegliche Aufnahme neuer Kinder untersagt“. In der Krippe gebe es ein Dutzend freier Plätze, im Kindergarten weniger als zehn. „Auch das Stammpersonal ist bis auf eine Erzieherin wieder vor Ort“, so Heinig. Man setze auf Kontinuität, wohl wissend, dass die Eltern das schätzten.

Glücklich sei der Träger über die Unterstützung, die er durch die Stadt Geithain erfahren habe. Die investierte rund 48 000 Euro, um die Schadstoffe aus dem Haus zu bringen. „Glück im Unglück war, dass der betroffene Raum bei den in den Vorjahren durchgeführten Baumaßnahmen nicht saniert worden war. So wurde in bereits fertiggestellte Bereiche nicht noch einmal eingegriffen“, sagt Kerstin Jesierski von der Bauverwaltung. Finanziert habe man die Abbrucharbeiten und die Spezialleistungen zur Entsorgung der belasteten Bauteile über den regulären Haushalt. Die Kindereinrichtung „Wirbelwind“ gehöre zu den Einrichtungen, mit deren Hilfe die Stadt Geithain den Bedarf und die Nachfrage an Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen erfüllen könne, sagt Bürgermeister Frank Rudolph (UWG): „Die kleine Einrichtung mit ihrem schönen Garten und der Kleinteiligkeit eines denkmalgeschützten Gebäudes nehmen die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder gern an.“

Von es

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