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Geithain Geithain: Neue Hausarztpraxis ab Mai in der August-Bebel-Straße
Region Geithain Geithain: Neue Hausarztpraxis ab Mai in der August-Bebel-Straße
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14:40 23.02.2018
Dr. Eva-Maria Streck zieht in eine größere Praxis um. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain/Frohburg

Noch ist das Gebäude in der Geithainer August-Bebel-Straße im Bau, doch voraussichtlich ab Mai betreibt Dr. Eva-Maria Streck hier ihre Hausarzt-Praxis. Die ist nur wenige Schritte vom Geithainer Ärztehaus entfernt, wo die Allgemeinmedizinerin seit zweieinhalb Jahren tätig ist und sich auch um die hausärztliche Versorgung kümmert.

Im Ärztehaus kein Platz für Erweiterung

„Ich bin froh, dass ich in der Nähe bleibe. Die Zusammenarbeit mit den anderen Fachärzten ist gut, und die will ich gern fortsetzen“, sagt Streck. Der Umzug habe einen ganz schlichten Grund: Es fehle im Ärztehaus an Platz für eine Erweiterung. „Ich habe zum Beispiel nur ein Sprechzimmer. Das reicht einfach nicht aus, denn der Zuspruch ist hoch.“ Zudem stünden dringend Modernisierungen an.

Thomas Voigt, der Frohburger Facharzt für Allgemein- und Notfallmedizin, der die Geithainer Praxis betreibt und bei dem Eva-Maria Streck angestellt ist, entschied sich angesichts dessen, gleich um die Ecke neu zu bauen. Die Praxis erstreckt sich dort auf das Erd- und das Obergeschoss, umfasst neben zahlreichen Räumen auch einen für Patienten-Schulungen, etwa zu Diabetes und Asthma. Es bestehe auch die Chance, das Schwestern-Team um eine Stelle aufzustocken.

Mediziner unterhält Zweigstellen in Geithain und Neukirchen

„Es ist realistisch, dass wir am 1. Mai dort anfangen können“, so Voigt. Neben seiner Frohburger Praxis, in der der Allgemeinmediziner Marko Schreiner und er tätig sind, unterhält er Zweigstellen in Geithain und Neukirchen – letztere, mit Dr. Rudolf Jakobi besetzt, bereits seit 2007. „Wir arbeiten gut zusammen, können gewisse Synergien entwickeln. Und im Verhinderungsfall ist immer jemand von uns für die Patienten des anderen da“, sagt er.

Seine Bilanz des Zweigpraxis-Prinzips fällt nach einem Jahrzehnt durchweg positiv aus: „Die angestellten Kollegen können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, haben den Rücken frei.“ Zudem gelinge es auf diese Weise, Mediziner auf dem Land zu sichern, denn „die Erfahrung zeigt, dass es immer schwerer wird, den Nachwuchs für die Übernahme einer Landarzt-Praxis zu gewinnen“.

Von Ekkehard Schulreich

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