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Geithain Geithain: Nico Richter ist neuer Sozialarbeiter an der Paul-Guenther-Schule
Region Geithain Geithain: Nico Richter ist neuer Sozialarbeiter an der Paul-Guenther-Schule
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05:02 24.04.2018
Nico Richter vor der Geithainer Paul-Guenther-Schule. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain

Unmittelbar vom Studium im Erzgebirge in die Praxis an der Geithainer Paul-Guenther-Schule: Nico Richter ist der neue Sozialarbeiter an der Oberschule. Seit Oktober in diesem Amt, folgt er Martin Penndorf, der Geithain und Sachsen mit seiner Familie nach wenigen Monaten schon verließ, um anderenorts tätig und heimisch zu werden. Für den 25-jährigen Nico Richter ist die Stadt Geithain keinesfalls unbekannt, wuchs er doch in Kitzscher auf, ging dort zur Schule, machte am Beruflichen Gymnasium in Markkleeberg sein Abitur, ehe er sich entschloss, Soziale Arbeit zu studieren. Danach zog es ihn zurück in die Heimat. „Angebote hatte ich mehrere, aber das zu finden, was zu mir passt, wo ich das Gefühl habe, ganz unmittelbar mit Menschen zu arbeiten – das war so leicht nicht“, sagt er. Um anzufügen: In der Paul-Guenther-Schule glaubt er, genau das gefunden zu haben.

„Die Schüler und die Lehrer hier sind sehr offen. Ich habe mich in den einzelnen Klassen vorgestellt, und die meisten Lehrer kennen mich inzwischen auch. Das fühlt sich gut an“, sagt Richter. Er sei im Augenblick mehr im weitläufigen Schulgebäude unterwegs als in seinem Büro anzutreffen. Noch sondiere er vor allem, höre zu, was die Schüler erwarteten, wo er helfen, gestalten könne. „Mit allen gut zusammenarbeiten, aber den Schülern zeigen, dass ich eben nicht zum System Schule gehöre“, benennt er eine Prämisse. Als Schulsozialarbeiter sei er Ansprechpartner für die Heranwachsenden in im Grunde allen Lebenslagen. Er betrachte sich aber auch als Kontaktperson für die Pädagogen und die Eltern. Darüber hinaus werde er mit Klassen oder Schülergruppen nach und nach Projekte entwickeln.

Nico Richters Arbeitgeber ist die Arbeiterwohlfahrt Leipziger Land, derselbe Träger also, bei dem Schulklubleiterin Mandy Schalinske und ebenfalls seit Oktober Franziska Mascheck für die offene Kinder- und Jugendarbeit in Geithain und Kohren-Sahlis beschäftigt sind. Für Richter eine hervorragende Konstellation: „Da entwickelt sich gewiss eine gute Zusammenarbeit.“ Mehrfach in der Woche habe man Kontakt, stimme sich ab.

Sich selbst bezeichnet Richter, der nach dem Abitur ein Jahr lang Australien bereiste, dort jobbte und seinen Horizont erweiterte, als „einen eher ruhigen Typ“. Einer, der nicht vorprescht, der erst einmal zuhört, abwägt. Geithain ist sein Einstieg in die berufliche Praxis, ein Experimentierfeld mithin in bestem Sinne. Möglich, dass er später ein Masterstudium anschließt, dass sich sein Schwerpunkt innerhalb des breiten Spektrums Soziale Arbeit verschiebt. Jetzt aber konzentriert sich Richter mit Kräften und Freude auf die Paul-Guenther-Schule – und privat auf seinen Umzug nach Langenleuba-Oberhain.

Von Ekkehard Schulreich

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