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Geithain: Riesenandrang beim 4. Event-Shopping

Geithain: Riesenandrang beim 4. Event-Shopping

Geithain. Hunderte Besucher waren Freitagabend beim 4. Event-Shopping des Geithainer Gewerbevereins. Rund 40 Händler, Gewerbetreibende und Partner – durchaus nicht alle Vereinsmitglieder – gestalteten die Innenstadt zu einer zauberhaften Vergnügungsmeile im Altstadtflair.

. Freisitz reihte sich an Freisitz, überall Menschen, Musik, Gespräche, Aktionen, Spaß.

„Das ist wunderbar, die Hainstraße in Leipzig ist nichts dagegen", zeigte Bürgermeisterin Romy Bauer kurz hinterm Stadttor auf die Leipziger Straße voller Menschen. „Sehr gut, dass so viel los ist in der Unterstadt, wir staunen, dass so ein Andrang ist", freuten sich auch die Anwohner Karin und Jürgen Richter.

Motorengeräusch drang aus der Menschenmenge, Kettensägenkünstler Uwe Bieber gab Proben seines Könnens. Auch Ute Kipping war unter den Zuschauern, an ihrer Seite die drei Neunjährigen Lea, Clara und Pauline. „Die drei jungen Damen wollten mal das Nachtleben genießen", schmunzelte die Wüstenhainerin, lobte die vielen Stände draußen, die Musik, den „wunderschönen Hof" von Antje Dörr. „Hau den Lukas" bei Sportschneider fanden die Drittklässler Justin Koch und Tobias Paulin am besten. Voller Begeisterung ertasteten sie vor dem Redaktionsbüro unserer Zeitung richtig das Zeitungspapier der LVZ und freuten sich über ihre Preise. Die beiden Geithainer sind, wie viele Grundschüler der Region, jetzt LVZ-Experten, nimmt ihre Klasse doch am Projekt Zeitungsflirt teil. „Sie sind ganz stolz drauf, fühlen sich ernst genommen", berichtete Justins Mutti Ivonne Koch.

Weiter oben in der Leipziger Straße spielte Hannelore Klein Akkordeon. Ihr gefiel besonders die Eröffnung durch das Blasorchester des Geithainer Musikvereins, ist sie doch dessen großer Fan. Den Abend fand sie ganz wunderbar: „Das ist das gewisse Flair, das Geithain hat." Plötzlich bat Liane Stein kurz um das Instrument, spielte spontan den Kufstein-Walzer. Schon mit zehn Jahren hat sie das Akkordeonspiel erlernt. „Wenn ich Schifferklavier höre, kribbelt es mir in den Fingern", verriet die 76-Jährige.

Auf dem Markt begann die zweite Modenschau, bei der ersten war der „Laufsteg" quer über den Marktplatz so dicht umdrängt, das einige Besucher nichts mehr sahen. „Schöne Pullover", sagte Anne Golus anerkennend, auch ihr gefiel die Modenschau. Letztes Jahr hatte die Geithainerin kurz beim Event-Shopping vorbeigeschaut, diesmal war sie komplett dabei. Andrea Hermsdorf von Mode-Flair stattete die Hobby-Models wiederum mit aktueller Mode der bevorstehenden Herbst- und Wintersaison aus, Sylvia Linke von Clauß-Augenoptik mit aktuellen Brillen.

Der Gulasch in der Brottasse war da bei Reginas Partyservice auf dem Markt schon ausverkauft. „Heute sind ganz viele Menschen unterwegs", freute sich Eva Lange, während sie eine Portion Pilze fertigmachte. „Wir waren bei einer ähnlichen Veranstaltung in Grimma, da war vielleicht ein Viertel der Leute", schätzte Christian Trautmann, er spielt bei den Road Brothers Kontrabass, das Trio zog musizierend durch die Straßen.

Extra aus Dresden gekommen und zum zweiten Mal dabei war Elisabeth Schmidt. „Die Leute sind aufgeschlossen, fröhlich, man kommt mit jedem ins Gespräch", war sie begeistert und verriet: „Eine gute Freundin führt mich in die Geithainer Hinterhöfe ein." Gut besucht war stets auch der von Antje Dörr. „Noch mehr Leute sind diesmal da und mehr von außerhalb", freute sich die Geschäftsfrau. Ganz viele Frohburger und Rochlitzer seien dabei, einige Bornaer. „Toll dass so viele mitmachen, rund 40. Beachtlich!", betonte sie. Weitere, wie die VR Bank und das Hotel Leipziger Land, unterstützten die Aktion finanziell.

Erstmals hatte die Geithainer Künstlerin Kathrin Schöttel ihre Werkstatt ganz am Ende der Chemnitzer Straße geöffnet. „So viele interessierte Besucher, viele gute Gespräche, das übertrifft alle Erwartungen", war sie begeistert.

22 Uhr blieben alle Flaneure stehen, schauten in Richtung Marktplatz: Erstmals krönte ein Feuerwerk den Abend. Gewerbevereinschef Jan Brunswig persönlich war unter den Feuerwerkern. „Ich bin wahnsinnig begeistert von dem Fest, es ist ein Traum, so viele Besucher, so viele machen mit! Der ganze Gewerbeverein ist mit Herzblut dabei", schwärmte er nach Aufstieg der letzten Rakete. Ans Heimgehen dachte da in Geithains City noch kaum jemand.

Inge Engelhardt

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