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Geithain: Zwei Investoren schaffen speziellen Wohnraum

Geithain: Zwei Investoren schaffen speziellen Wohnraum

In zwei leer stehenden Objekten in Geithain soll möglichst schon 2013 wieder Leben einziehen. Ein Investor aus Puchheim plant weitgehend barrierefreie Wohnungen im ehemaligen Gewerkschaftshaus in der Eisenbahnstraße.

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Weitgehend barrierefreie Wohnungen sollen im ehemaligen Geithainer Gewerkschaftshaus entstehen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Ein Geithainer Pflegedienst will in einer Etage des ehemaligen Landratsamtes in der Bahnhofstraße eine Wohngruppe für demente Bewohner einrichten.

„Geithain erscheint mir interessant, weil die Autobahn kommt und weil ein S-Bahn-Anschluss geplant ist", erklärt auf LVZ-Nachfrage Robert Roos, der in Puchheim einen Malerbetrieb hat und auch in München bereits Immobilien besitzt. Seit sechs Jahren suche er in Ostdeutschland ein interessantes Grundstück oder Haus, so der 49-Jährige. Auf das ehemalige Gewerkschaftshaus, das er im Januar von privat gekauft hat, war er zufällig bei Kleinanzeigen vom Internet-Auktionshaus Ebay gestoßen.

„Ich glaube daran, dass Geithain für ältere Leipziger und Chemnitzer oder Menschen aus der Region als Wohnort interessant sein könnte", sagt er. Als er einmal durch Geithain gefahren sei, wäre ihm aufgefallen, wie viele PKW von Pflegediensten dort unterwegs seien, das habe er sonst noch nirgends gesehen. Im November will er den Bauantrag einreichen. Idealerweise soll im Frühjahr 2013 Baustart sein und im Herbst Einzug.

Geplant seien acht weitgehend barrierefreie Wohnungen, die Roos voraussichtlich nicht vermieten, sondern verkaufen will. Sechs von ihnen sollen je zwei Zimmer haben, dazu kommen zwei Ein-Raum-Wohnungen.

 Eine betreute Wohngemeinschaft für demente Bewohner plant Stephan Thane, Inhaber des gleichnamigen Geithainer Pflegedienstes, im Erdgeschoss des ehemaligen Landratsamts-Gebäudes. „Der Bedarf ist da", steht für ihn fest. Wie berichtet, hat ein Münchener das Haus im Vorjahr bei einer Grundstücksauktion vom Landkreis Leipzig erworben und suchte danach über einen Immobilienmakler Nutzer mit tragfähigen Konzepten.

Angedacht ist derzeit eine Gemeinschaft von sieben Bewohnern, die jeweils ein eigenes Zimmer samt Nasszelle haben – aber auch rund um die Uhr einen Ansprechpartner vor Ort. Zentral soll es eine Küche und einen Aufenthaltsraum geben, „so dass wirklich eine Gemeinschaft entsteht", betont Thane. Sein großes Ziel ist der Einzug der Bewohner Ende 2013, derzeit stimmt der Geithainer das Projekt mit den Behörden ab. Im Pflegedienst Thane samt betreutem Wohnen kümmern sich 26 Mitarbeiter um 85 Patienten.

Inge Engelhardt

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