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Geithain beantragt Förderung für einen Wassergarten an der Eula

Projekt Geithain beantragt Förderung für einen Wassergarten an der Eula

Auf das Förderprogramm Zukunft Stadtgrün setzt Geithain, um einen Teil des Grünzugs südlich der historischen Stadtbefestigung neu zu gestalten. Es geht um jenen Bereich entlang der Eula zwischen der Dammmühle und den verbliebenen Lauben der einstigen Kleingartenanlage Alte Heimat. Hier soll ein Wassergarten entstehen.

Blick auf das Geithainer Rathaus.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Auf das Förderprogramm Zukunft Stadtgrün setzt Geithain, um einen Teil des Grünzugs südlich der historischen Stadtbefestigung neu zu gestalten. Es geht um jenen Bereich entlang der Eula zwischen der Dammmühle und den verbliebenen Lauben der einstigen Kleingartenanlage Alte Heimat. Nach den in der Stadtverwaltung entwickelten Vorstellungen soll hier ein Wassergarten entstehen.

Eine Fläche könnte entwickelt werden, die mehrere von der Eula und von Grundwasser gespeiste Wasserläufe und Teiche besitzt und die im Falle einer Flut als Rückhaltezone dienen könnte. Ein Wasserpflanzengarten ist geplant, die Ufer sollen als Erholungszonen gestaltet, Bänke aufgestellt werden. Entlang der Promenade kommen Kastanien und Linden neu in den Boden. „Mit der Renaturierung der alten Gartenanlage durch das Mäandern der Eula, das Anlegen eines Teiches, der vielfältigen Bepflanzung und der Entstehung einer Feuchtwiese könnte eine Grünfläche entstehen, die die grüne Infrastruktur der Stadt weiter ausbaut“, heißt es in den Projektunterlagen. Die Alte Heimat zähle zu den ältesten Gartenvereinen in der Stadt, und in der Aue habe sich mit dem Baderteich ursprünglich ein Gewässer befunden, das später verlandet sei.

Mit diesem Projekt war man vor einigen Wochen beim sächsischen Innenministerium, das das Förderprogramm auflegt, vorstellig geworden – und hatte eine positive Resonanz erfahren. Es gehe nicht nur um eine Umgestaltung und Aufwertung des Gebietes allgemein, sondern deutlich auch um eine ökologische Aufwertung, sagte Bürgermeister Frank Rudolph (UWG): „Diese Chance wollen wir nutzen.“ Der Stadtrat stimmte zu, die im Falle einer Förderung fälligen Eigenmittel bereit zu stellen. Zudem beschloss er die Ausweisung, das heißt die exakte Abgrenzung dieses Areals.

Die Kosten der Umgestaltung werden mit einer knappen Dreiviertelmillion Euro veranschlagt. Eine halbe Million dieser Summe sollten Fördermittel sein. Wird das Vorhaben positiv beschieden, soll es in den Jahren 2018 bis 2020 umgesetzt werden. Die Unterhaltung der Flächen entlang der Eula soll Aufgabe der Landestalsperrenverwaltung bleiben; die Stadt ihrerseits pflegt die restlichen Bereiche.

Von Ekkehard Schulreich

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