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Geithain Geithain öffnet das Stadttor – Vollsperrung der Nikolaistraße wegen Bauarbeiten
Region Geithain Geithain öffnet das Stadttor – Vollsperrung der Nikolaistraße wegen Bauarbeiten
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16:30 03.05.2017
Poller verhindern die Durchfahrt durch das Stadttor in Geithain. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Die Nikolaistraße in der Geithainer Innenstadt wird zur Baustelle. „Wir hoffen, dass es Mitte Mai losgeht“, sagt Bürgermeister Frank Rudolph (UWG). Das Bauvorhaben wurde gemeinsam mit den Kommunalen Wasserwerken Grimma-Geithain ausgeschrieben, die eine Trinkwasserleitung und einen Abwasserkanal erneuern. Den Zuschlag erhielt das Chemnitzer Unternehmen ATS. Die Vergabesumme für den Straßenbau liegt bei für 355 000 Euro. Die Wasserwerke beziffern die Baukosten für die Leitungen auf 320 000 Euro.

Während der Bauzeit, die mit einer Vollsperrung der Nikolaistraße verbunden ist, wird das Stadttor geöffnet. Das habe er mit dem Ältestenrat des Stadtrates so vereinbart, so Rudolph. Über das Stadttor können Autos in die Unterstadt und die Innenstadt selbst gelangen. Im bereits ausgebauten Abschnitt zwischen Markt und Badergasse, der Zufahrt zum Stadion, wird Begegnungsverkehr ermöglicht. Geplant ist es, das Bauvorhaben bis Jahresende abzuschließen. Der durchaus ambitionierte Terminplan hängt mit den Fördermitteln zusammen, die die Stadt nutzt und die bis Ende Dezember abzurechnen sind.

Nicht nur das Stadtbild, sondern das Leben in der Innenstadt selbst würde durch die Öffnung des Stadttores gewinnen, sagte Jan Brunswig, Vorsitzender des Gewerbevereins. Der Verein setze sich seit Langem für eine dauerhafte Öffnung dieses Zugangs zum Stadtzentrum ein, so Brunswig. Behördliche Hindernisse stünden dem entgegen, nicht der mangelnde Wille der Stadt – das sei dem Gewerbeverein bewusst. Ebenso, dass man dieses Ziel nicht kurzfristig erreichen werde: „Aber es ist wichtig, immer mal wieder darauf hinzuweisen.“

Mit der Fertigstellung der Nikolaistraße, die an der Südseite des Rathauses bereits vor Jahren erneuert wurde, sind alle Straßen der historischen Innenstadt neu gestaltet, die Erneuerung der in ihr liegenden Medien inklusive. Lediglich jener Bereich zwischen dem Stadttor und dem Platz, an dem Leipziger Straße und Nikolaistraße zusammenstoßen, trägt noch die alte, an vielen Stellen verworfene Pflasterung. Die Stadt und die Kommunalen Wasserwerke investierten, ergänzt durch Fördermittel, in den vergangenen Jahren eine siebenstellige Summe in die Erneuerung ihrer Infrastruktur.

Von Ekkehard Schulreich

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