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Geithain prüft Brunnen als Löschwasserquelle für Theusdorf

Brandschutz Geithain prüft Brunnen als Löschwasserquelle für Theusdorf

Löschwasser war ein Thema auf der Einwohnerversammlung, zu der der Geithainer Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) die Syhraer und Theusdorfer eingeladen hatte. Ausreichend Löschwasser bereitzustellen, obliegt nach dem sächsischen Brandschutzgesetz den Gemeinden.

Straße in der Ortslage Theusdorf entlang des Ossabaches. Sie soll ausgebaut werden.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain/Syhra. Löschwasser war ein Thema auf der Einwohnerversammlung, zu der der Geithainer Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) die Syhraer und Theusdorfer eingeladen hatte. Wenn in Theusdorf im kommenden Jahr die Dorfstraße ausgebaut werde, sollte man an die Verlegung einer Wasserleitung samt mehrerer Hydranten denken, gab ein Einwohner zu bedenken. Einen Hydranten setze man in Theusdorf nahe des Ortsausgangs Richtung Eckersberg demnächst, sagte Rudolph. Darüber hinaus prüfe man, ob ein Brunnen im Falle eines Brandes ausreichend Löschwasser zur Verfügung stellen könnte und ob die Kommune für dessen Bau Fördermittel bekäme: „Das wäre ein deutlich geringerer Aufwand, als eine Druckleitung durchs Dorf zu ziehen.“ Das Löschwasser-Problem habe man durchaus im Blick. Das betreffe in gewissem Maße auch Syhra. Hier gebe es zwar mehrere Hydranten, verschlammte Teiche allerdings seien kein zuverlässiges Reservoir, umso weniger wenn sie über den Winter abgelassen seien.

Ausreichend Löschwasser bereitzustellen, obliegt nach dem sächsischen Brandschutzgesetz den Gemeinden. „Dort wo es möglich ist, kann auch Löschwasser aus dem öffentlichen Netz bezogen werden“, sagt Lutz Kunath, Geschäftsführer des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain. In Theusdorf sei ein Hydrant vorhanden. Die Stadtverwaltung Geithain habe den Bau eines zweiten beantragt, doch fehle noch die Genehmigung eines Grundstückseigentümers. „Sofern der Wunsch besteht, können auch noch mehr Hydranten installiert werden“, sagt Kunath. Da sich die Hauptversorgungsleitung Richtung Kohren-Sahlis aber nicht in der öffentlichen Straße, sondern nördlich der Bebauung auf freiem Feld befinde, brauche man dafür das Einverständnis der Grundstückseigentümer, ganz abgesehen von den Kosten.

Von Ekkehard Schulreich

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