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Geithain will Fördergeld

Geithain will Fördergeld

Ein neues kleines Fördergebiet könnte in Geithain in den Fokus für Sanierung und finanzielle Unterstützung rücken. Der Technische Ausschuss signalisierte der Rathausspitze Dienstagabend, dass sie sich auf den Weg machen und entsprechende Grundsatzbeschlüsse vorbereiten soll.

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Ein neues Städtebaufördergebiet könnte auch Chancen für die Sanierung des Feuerwehrhauses bieten.

Quelle: Inge Engelhardt

Geithain. Die wird der Stadtrat sämtlich noch behandeln und gegebenenfalls fassen. Angedacht ist ein noch näher einzugrenzendes Areal im Bereich Colditzer/Dresdener/Marienstraße.

„Ausgleichsbeträge sind nicht zu befürchten." Diese Aussage von Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU) sei vorangestellt, ist doch derzeit genau das die erste Sorge der Bürger, wenn es um das Thema Fördergeld geht. Ansonsten sind noch nicht alle Details für die Städtebauförderung im Zeitraum 2013 bis 2020 bekannt. Die Programmausschreibung soll Ende November/Anfang Dezember stehen, kündigte im Ausschuss Manfred Renner an, der mit seinem Sanierungsbüro seit Jahren für die Kommune tätig ist. Kompakte, kleine Gebiete sollen gefördert werden, ein starker Focus werde wohl auf energetischer Sanierung liegen, so Renner. In dem von Bund und Land gemeinsam aufgelegten Programm hätte die Kommune jeweils ein Drittel der als Fördergeld auszureichenden Summe aufzubringen.

 Profitieren könnten davon sowohl kommunale als auch private Vorhaben, die Förderstelle bestehe auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen beiden Antragstellern, betonte Renner. Die Stadtverwaltung habe sich verschiedene Bereiche Geithains angeschaut, so Bauer, doch vielerorts sei von privaten Bauherren schon viel gemacht worden. Potenzial sieht sie in einem Areal, wo auch die Kommune erheblichen Handlungsbedarf hat, und die Finanzierung dafür bislang offen ist. „Das muss noch grundstücksscharf abgegrenzt werden", betonte die Stadtchefin. Doch als Ausgangspunkt der Überlegungen beschrieb sie ein Gebiet vom Parkplatz Colditzer Straße, über das Bauhofgelände und das Feuerwehr-Gerätehaus bis zur Marienstraße, eventuell sogar bis zum Hartplatz und dem Freibad mit seinem Sozialgebäude. Letzteres sei nicht chic, erinnerte Bauer, und für Arbeiten am Feuerwehrhaus, in dem sich auch Wohnungen befinden, sucht die Kommune seit Jahren vergeblich nach einer Fördermöglichkeit.

„Das wäre eine mögliche Entwicklungschance", betonte Renner. „Wichtig" fand Ulrich Böhme (Linke) das gewählte Gebiet. Die Marienstraße habe als einzige in Geithain noch einen unbefestigten Gehweg – ungünstig sei das gerade für ältere Bürger. „Förderung in Anspruch zu nehmen, ist voll in Ordnung", betonte Falk Wieczorek (FDP). Doch die Fraktionen sollten selber Vorschläge einbringen können, regte er an, vielleicht könnte man auch das Stadion oder das Kinder- und Jugendhaus mit einbeziehen. „Man sollte die Chance nutzen, das Gebiet aufzuwerten", fand auch Mario Frommhold (CDU). Hier würden Arbeiten an bewohnten Häusern gefördert – anders als beim Programm Integrierte Ländlichen Entwicklung (Ile). Das wird ab 2014 neu aufgelegt und wäre beispielsweise für Arbeiten an der Marienstraße unter Umständen noch günstiger, erklärte Manfred Renner. Wenn für diese eine Chance auf Ile-Förderung bestehe, sollte man sie aus dem geplanten Fördergebiet unter Umständen aussparen.

Angesichts des positiven Feedbacks im Ausschuss will die Stadtchefin nun eine Grobplanung in Auftrag geben. „Das förmliche Verfahren folgt." Im Februar müsste die Kommune ein schlüssiges Konzept vorlegen, mit dem sie sich um Aufnahme ins Förderprogramm bewirbt.

Inge Engelhardt

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