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Geithain Geithain will Fröbelstraße für knappe Viertelmillion Euro erneuern
Region Geithain Geithain will Fröbelstraße für knappe Viertelmillion Euro erneuern
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13:00 16.12.2015
Im Geithainer Rathaus hat der Stadtrat den Beschluss über den Straßenausbau gefasst. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

240 Meter Straße für 240 000 Euro: Die Stadt Geithain will die Fröbelstraße im Geithainer Neubaugebiet ausbauen. Voraussetzung ist die Gewährung von Fördermitteln. Doch um die überhaupt beantragen zu können, braucht es eine Planung. Die lieferte das Markkleeberger Ingenieurbüro Uhlmann & Partner. Die Planer stellten mehrere Varianten vor. Die betrafen weniger die Straße selbst, als vielmehr die Anordnung von Parkplätzen und Gehwegen. Der Stadtrat entschied sich am Dienstagabend für eine davon. Sobald Fördermittel bewilligt sind, kann gebaut werden, möglicherweise schon 2016, ansonsten im folgenden Jahr.

„Der Zustand der Straße ist so, dass wir unbedingt handeln müssen“, begründet Kerstin Jesierski von der Bauverwaltung der Stadt die Investition. Die Straße, die parallel zur Straße der Deutschen Einheit das Gebäude der beiden privaten Bildungsstätten - das Internationale Gymnasium und das Wirtschaftsgymnasium - anbindet, entstand mit dem Geithainer Neubaugebiet in den Siebzigerjahren. Der Asphalt ist zerfahren, wurde durch zahlreiche Baumaßnahmen seither immer wieder geöffnet. Vor allem im Bereich des Gymnasiumstreffs gibt es erhebliche Schäden. „Es wird auf jeden Fall ein grundhafter Ausbau von der Lessingstraße bis zur Telekom-Station“, so Jesierski. Ehe gebaut werde, kümmerten sich die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain um sein Abwassernetz und prüfe, welche Investitionen im Straßenbereich nötig seien.

„Wir hoffen auf Förderung über ein Programm, das 2016 neu aufgelegt wird. Dafür haben wir jetzt das Projekt abrufbar in der Schublade“, sagt Kämmerer Michael Bochmann. Zwar sei noch nicht bekannt, wie hoch der Fördersatz im Falle einer Zuwendung liegen werde; die nötigen Eigenmittel werde die Stadt aber bereitstellen: „Die planen wir im neuen Haushalt ein.“ Die Fahrbahn wird komplett asphaltiert. Der Fußweg auf der Südseite der Straße, an der sich auch das Gebäude der beiden Bildungseinrichtungen befindet, wird mit Betonsteinen gepflastert. Er wird zwei Meter breit. Die Stadt muss dafür noch Grunderwerb tätigen, hat vom betreffenden Eigentümer aber positive Signale. Vor dem Gymnasium entsteht neben der Haltestelle eine Wartefläche für Schulbusse. Außerdem sind parallel zur Fahrbahn Parkplätze für PKW vorgesehen.

Ob die bisherige Verkehrsführung beibehalten werde, wollte in der Stadtrats-Runde André Brendemühl (CDU) wissen. Das sei so vorgesehen, bestätigte Kerstin Jesierski. Ein Teil der Fröbelstraße bleibe Einbahnstraße. Westlich des Gymnasiums aber sei Begegnungsverkehr möglich, denn hier sei die neue Fahrbahn mit 5,50 Metern breit genug. Hier bleibe auch das Abstellen von Fahrzeugen erlaubt, auch wenn nicht extra Parkplätze ausgewiesen seien. Der Stadtrat bestätigte Planungsvariante eins einstimmig.

Von Ekkehard Schulreich

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