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Geithain will Parken auf dem Markt gestatten

Geithain will Parken auf dem Markt gestatten

Über die Bahnhofstraße sollten nun alle fahren, die das Geithainer Stadtzentrum erreichen möchten, seit Montag wird in einem Abschnitt der Chemnitzer Straße gebaut.

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Ein Mitarbeiter der Firma HTB Rochlitz nimmt mit dem Bagger das alte Pflaster in der Chemnitzer Straße auf.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. In allen anderen Teilen dieser Straße sowie in der Querstraße - beides eigentlich Einbahntrassen - ist nun Begegnungsverkehr zugelassen. Kunden können also an beiden Seiten vor der Baustelle jeweils wenden und nach ihrem Einkauf zurückfahren. Der für Fahrzeuge gesperrte Bereich zwischen der Einmündung Katharinenplatz und etwa dem Café Otto ist für Fußgänger passierbar.

 

 

Knapper als sonst sind durch den Bau Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, hatte der Geithainer Gewerbeverein in einer Beratung mit dem Rathaus vorgeschlagen, den Marktplatz während der Bauphase zum Parken von Autos freizugeben. "Das ist ein guter Vorschlag", bestätigte gestern auf Nachfrage unserer Zeitung Geithains Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU). Allerdings sei er nicht auf Zuruf umzusetzen. Das müsse verkehrsrechtlich sauber vorbereitet werden, zu klären sei zuvor auch die Abhaltung der Markttage. "Wir sind dran. Unser Ziel ist, dass das Parken auf dem Markt noch in diesem Monat starten kann", so die Stadtchefin.

 

 

Irritationen hatte es zum Baustart am Montag gegeben, weil Halteverbots-Schilder in der Chemnitzer Straße zwischen Markt und der Baustelle standen, am Nachmittag wurden sie weggeräumt. "Jetzt stehen alle Schilder wie geplant", bestätigte gestern Andreas Rätsch, Mitarbeiter im Fachbereich Bau- und Ordnungswesen der Stadt. Natürlich sei es wichtig, so wenige Parkflächen wie möglich zu blockieren.

 

 

Der jetzt im Bau befindliche Straßenabschnitt soll im August fertig sein, danach geht es im folgenden Teil zwischen dem Café Otto und der Einmündung Querstraße weiter - voraussichtlich bis 20. Dezember. Inge Engelhardt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2013

Inge Engelhardt

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