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Geithain Geithainer Ablassfest am 2. und 3. Juli
Region Geithain Geithainer Ablassfest am 2. und 3. Juli
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19:28 25.06.2010
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. Die Wickershainer Maria wird gewählt, ein historischer Markt lädt ein, es gibt einen Umzug – und angeblich wundertätigen Ziegenkäse. „Wir versuchen, dass das Geithainer Ablassfest zu einem Alleinstellungsmerkmal wird und sich etabliert", erklärte Pfarrer Markus Helbig im Stadtrat. Der Förderverein und das Kirchspiel laden alle Wickershainer und Geithainer sowie die Bürger der umgebenden Dorfgemeinden, aber auch Gäste und weitere Interessenten ein – zum Zuschauen und noch mehr zum Mitmachen.

Wie im Vorjahr beginnt das Fest am Freitagabend in der St. Marienkirche: Ab 18.30 Uhr ist ein heimatgeschichtlicher Vortrag zu hören, anschließend erfolgt die Wahl eines jungen Mädchens zur Wickershainer Maria. „Sie wird bis zum nächsten Ablassfest Repräsentationsaufgaben bei Veranstaltungen der Kirche und des Fördervereins versehen", erläutert Vorstandsmitglied Thomas Arnold. Mit einem geselligen Zusammensein klingt der Tag aus.

Der historische Markt um die Marienkirche herum beginnt am 3. Juli, 11 Uhr. Verschiedene Verkaufsstände und Vorführungen alter Handwerkstechniken laden zum Kaufen, Verweilen, Zusehen und Probieren ein, aber auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Am frühen Nachmittag findet der traditionelle Umzug statt. Gegen 13 Uhr sammeln sich die Teilnehmer und Neugierige auf dem Marktplatz, um sich dann 13.30 Uhr als Festumzug mit Musikbegleitung in Bewegung zu setzen. Arnold: „Die Reihenfolge der Teilnehmer wird nach historischen Vorgaben von besonderen Beauftragten an die Anwesenden vermittelt." Ausdrücklich erwünscht sei aber das Mitmachen recht vieler Geithainer und Gäste. Auch wenn das Tragen historischer Kostüme und Requisiten erwünscht ist, um den Umzug möglichst interessant und als Blickfang zu gestalten, könne sich auch jeder andere einreihen. „Auch die Geithainer Berufsgruppen und die städtischen Gewerbe sollten sich angesprochen fühlen und vertreten sein", werben die Organisatoren. Nach altem Brauch wird der Festumzug angeführt von Vertretern der Stadtverwaltung, der Kirche und der Schulen einschließlich der Schüler. „Mir ist ganz wichtig, dass die Stadtobrigkeit – und das sind Sie – vertreten ist", wandte sich Helbig an Stadträte und Bürgermeisterin.

Auf dem Umzugsweg über Katharinenstraße, Querstraße, Dresdener und Marienstraße können sich die Zuschauer mit einreihen. Auf dem Kirchhof der Wickershainer Marienkirche endet der Umzug. „Nach einer Ansprache des Lehrers und einem kurzen Gottesdienst folgt der Höhepunkt des Ablassfestes: Die Aufteilung des angeblich wundertätigen Ziegenkäses und das Verteilen von Brot und Wein", kündigt Arnold an.

Historische Musik, Speis und Trank sowie Angebote der Verkaufs- und Handwerksstände sollen für kurzweiligen und vergnüglichen Festverlauf bis in die späteren Abendstunden sorgen.

Inge Engelhardt

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