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Geithain Geithainer DRK-Werkstatt ist verlässlicher Partner vieler Unternehmen
Region Geithain Geithainer DRK-Werkstatt ist verlässlicher Partner vieler Unternehmen
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12:44 03.12.2015
Die Tanzgruppe der Werkstatt bei ihrem allerersten großen Auftritt. Quelle: DRK
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Geithain

Zum Tag der offenen Tür zog Falk Mehner, Leiter des vom Geithainer Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes getragenen Einrichtung Bilanz. „Es ist uns gelungen, durch deutlich mehr Zugänge die Auslastung auf 98 Prozent zu erhöhen“, sagte er. Entscheidender noch als diese Zahl sei, dass man die Kontakte mit verschiedenen Auftraggebern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungssektor habe intensivieren können. „Wir wollen und können mit Qualität und Termintreue überzeugen. Das schafft im Gegensatz Planungssicherheit für uns“, so Mehner. Ob Holz- oder Metallwerkstatt, Verpackungsbereich oder Montagetätigkeiten, Akten-Archivierung oder Gartenbau: Die hier betreuten 248 Frauen und Männer sind eingebunden in Produktions- und Arbeitsprozesse, beauftragt von verschiedenen Unternehmen der freien Wirtschaft. Im Förder- und Betreuungsbereich sind weitere 21 behinderte Menschen untergebracht. Die in der Werkstatt an der Tautenhainer Straße arbeitenden Menschen kommen aus dem gesamten Landkreis, aus Mittelsachsen und dem Altenburger Raum.

Mehrere hundert Besucher kamen zum Tag der offenen Tür. Quelle: DRK

Was in den Produktionsbereichen entsteht, davon konnten sich die mehr als 700 Besucher des Tages der offenen Tür ein Bild machen. Sie schließt Mehner ausdrücklich ein, wenn er sagt: „Wir haben eine wirklich treue Kundschaft.“ Die Besucher erlebten vorweihnachtliche Auftritte des Werkstatt-Chores, aber auch eine Premiere: Jene Tanzgruppe, die Sandra Lucke – Studentin im Praktikum – aufgebaut hat, hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt. Nur wenige Minuten kurz war er, doch waren die Tänzerinnen und Tänzer „mit einer Begeisterung dabei, mit der sie die Herzen der Besucher prompt erreichten“, so Mehner. In einer Halle konnten Weihnachtsgestecke und kleine Geschenke gebastelt werden.

Eine Premiere steht bevor: Ab 7. Dezember verkauft das DRK erstmals Weihnachtsbäume: jene Nordmann-Tannen, die vor einem Jahrzehnt nahe der Werkstatt gepflanzt worden waren.

„Womit wir nicht zufrieden sind, war die Parkplatz-Situation. Da müssen wir uns nächstes Jahr etwas einfallen lassen“, sagt Falk Mehner rückblickend auf den Tag der offenen Tür. Aufgrund des Zuspruchs kam kaum der kleine Bus durch, der an diesem Nachmittag zwischen Bahnhof, Werkstatt und Geithainer Weihnachtsmarkt pendelte.

Von Ekkehard Schulreich

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