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Geithainer DRK plant barrierefreien Wohnraum auf dem alten Bauhof-Areal

Grundstücksverkauf Geithainer DRK plant barrierefreien Wohnraum auf dem alten Bauhof-Areal

Der Geithainer Bauhof verlässt sein angestammtes, ausgesprochen marodes Domizil an der Dresdner Straße. Für das freiwerdende Areal gelang es der Kommune, übergangslos einen Käufer zu gewinnen: den Geithainer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Der plant dort barrierefreien Wohnraum.

Das Gelände, das bisher der Bauhof nutzte: Ob das Gebäude saniert oder durch einen Neubau ersetzt wird, ist offen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Der Geithainer Bauhof verlässt sein angestammtes, ausgesprochen marodes Domizil an der Dresdner Straße. Auf dem Areal, das die Stadt kürzlich im Neubaugebiet nördlich der Straße der Deutschen Einheit erwarb, sind die Bedingungen ungleich besser. Für das nun freiwerdende Areal gelang es der Kommune, übergangslos einen Käufer zu gewinnen: den Geithainer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Der Stadtrat stimmte dem Verkauf der Immobilie für 62 000 Euro zu.

„Das Gelände grenzt unmittelbar an unseres. Das gibt uns die Chance, unseren Standort zu erweitern“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführerin Heidrun Naumann. Man brauche dringend zusätzlichen Platz, um weitere Autos des Fahrdienstes abzustellen. Diese Kapazitäten wolle man auf dem bisherigen Bauhof-Areal kurzfristig, sicherlich schon im kommenden Jahr, schaffen. Aufwendiger seien die Vorbereitungen für ein ungleich größeres Projekt: die Schaffung barrierefreien Wohnraums für Ältere und für Menschen mit Behinderungen: „Der Bedarf dafür ist auf alle Fälle da. Dem möchten wir gern entsprechen.“

Offen sei, sagt Naumann, wie groß diese neue Einrichtung würde. Man habe begonnen, eine Konzeption zu erarbeiten und prüfe parallel, ob und welche Möglichkeiten der Förderung es für eine solche erhebliche Investition gebe. Im Zuge der Planungen werde auch darüber befunden, ob es lohne, das vorhandene, in seiner Substanz stark angegriffene Gebäude – in ihm befinden sich neben den einstigen Bauhof-Geschäftsräumen mehrere verschlissene Wohnungen – zu sanieren oder ob statt dessen ein Neubau errichtet werde.

Der städtische Bauhof zog inzwischen an den Rand des Neubaugebietes. Er nutzt dort eine Halle, die die Kommune samt des Geländes aus der Insolvenzmasse eines Bauunternehmens erwarb.

Von Ekkehard Schulreich

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