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Geithain Geithainer Karneval ist 25 und "einer der besten der Galaxen"
Region Geithain Geithainer Karneval ist 25 und "einer der besten der Galaxen"
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13:36 20.11.2011
Oswald Bamberger (Mitte) überbrachte Grüße aus Veitshöchheim. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

„Kommt im Februar wieder, dann seht Ihr den Rest", lud GCC-Präsident Thomas Goldmann die Teilnehmer der Festveranstaltung ein, denn dem „Best off" Teil eins jetzt im November folgt ein zweiter im Februar. Wie viel investierte Freizeit und Arbeit es, bei allem Spaß, bedeutet, pro Faschingssaison zwei Programme auf die Beine zu stellen, hob Bernd Degen als Vertreter des Verbandes Sächsischer Carneval hervor. Er wünschte dem GCC „viele Gäste, viele Einnahmen und immer ein volles Haus" für die nächsten 25 Jahre. Mit dem Verdienstorden des Verbandes in Silber zeichnete er die langjährige Schatzmeisterin Ingrid Herold aus. Gabi und Jan Seitz, seit 15 Jahren im GCC aktiv, erhielten später den Durchhalteorden des Vereins.

Eine Kiste „Veitshöchheimer Sonnenschein" abgefüllt in Flaschen überreichte Günther Hillawoth, Sitzungspräsident des Veitshöchheimer Carneval Clubs. Dessen Senator Oswald Bamberger würdigte die lebendige Partnerschaft zwischen Geithain und der unterfränkischen Gemeinde. „Mr. Holzwurm" Udo Plaschtokat vom Jahnshainer Verein, welcher über 40 Jahre besteht, erinnerte daran, dass Geithains ehemaliger Bürgermeister Heinz Herzog sich einst bei ihnen Anregungen für die Gründung des Vereins in seiner Stadt geholt habe. Rochlitzer Narren gratulierten genauso wie Tautenhainer, Narsdorfer und Pegauer. „Ihr könnt stolz auf diesen Karnevalsverein sein... er ist einer der besten von Sachsen und selbst einer der beste von den Galaxen", erklärte Rüdiger Tauer vom Grünauer Garneval Glub. „In dieser wundervollen Stadt, die so viel Büttenstoff zu bieten hat", reimte Elke Henschel von den Kohrener Kulturfreunden. In die Gratulantenschar reihten sich der TSV 1847 Geithain, die Feuerwehr der Stadt, die Geithainer Schützengesellschaft, der Musikverein und die Trachtengruppe ein. „Respekt und Hochachtung für alles, was war - und dass Ihr mir weitermacht in Geithain Jahr für Jahr", formulierte Geithains Stadtchefin Romy Bauer, die mit Goldmann den Hut-Tausch vom 11.11. rückgängig machte. Wie versprochen war die Kopfbedeckung des Präsidenten gefüllt - mit einer silbernen 25, „versilberten" Euro-Münzen und Kümmerlingen als „Mutmacher".

Als „Rentnerpaar" führten zunächst Ricarda und Alexander Schiener durch das Programm. Applaus gab es für die Auftritte der Funkengarde, die beispielsweise mit ihrer „Reise um die Welt" oder als Katzen und Mäuse begeisterten. Jubel über die „Crazy-Show" und Uwe Krause als Marlene Dietrich. GCC-Sitzungspräsident Andreas Herold kritisierte aus einer Mülltonne heraus mangelndes Engagement im Rathaus, um die Schließung des Wertstoffhofes zu verhindern. Zudem bewege das Stadttor zwar, doch gäbe es wichtigere Fragen: „Wie halte ich die Jugend in der Stadt? Was biete ich, was keine andere Stadt hat?"

Die Veitshöchheimer nahm Vorstandsmitglied Thomas Lang als Geithainer Rentner ausdrücklich aus, als er „Gott weiß alles, ein Wessi weiß alles besser" zitierte oder: „Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm - beim Wessi ist es andersrum." Präsident Thomas Goldmann dankte am Ende des Abends „Schützenhaus"-Wirt Armin Weiske und dessen Frau, den Sponsoren des Vereins sowie allen „unsichtbaren" Helfern im Hintergrund.

Inge Engelhardt

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