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Geithain Geithainer "Kinderland am Bahnhof": Eltern und Erzieherinnen werben um Unterstützung
Region Geithain Geithainer "Kinderland am Bahnhof": Eltern und Erzieherinnen werben um Unterstützung
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19:25 19.10.2011
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. Für den Abriss eines Nebengebäudes als Flächenausgleich fehlt der Stadt derzeit das Geld. Notwendige Arbeiten zugunsten des Brandschutzes im Haus wären zudem wichtiger. Doch die Ausschüsse und dann der Stadtrat sollen sich mit dem Vorschlag der Eltern befassen.

Klara und Silas Hermann waren Dienstagabend wohl die jüngsten Gäste, die je eine Geithainer Stadtratssitzung besucht haben. „Das ist ein super Kindergarten, aber es ist wirklich zu wenig Platz. Definitiv", betonte die Mutter der beiden in der Einwohnerfragestunde und versprach: „Wir als Eltern würden uns auch mit beteiligen." Zahlreiche Eltern und Erzieherinnen der Einrichtung waren zur Sitzung gekommen. In einem Papier hatten sie die Stadträte bereits zuvor über ihr Anliegen informiert, zu dem es am 19. September schon einen Vor-Ort-Termin mit der Bürgermeisterin gegeben hatte (die LVZ berichtete).

In der Fragestunde trug Einrichtungsleiterin Yvette Kästner das Anliegen der Eltern und des Teams der Kindereinrichtung vor. Der Vorschlag: Ein leer stehendes Nebengebäude in schlechtem Bauzustand auf dem Kita-Gelände wird abgerissen, damit der drohende Verlust an Freifläche ein Stück weit ausgeglichen werden kann. Gern würden sie dafür angesichts der knappen Stadtfinanzen Sponsoren gewinnen, auch selbst mitwirken.

„Der Abriss geht mit nicht viel weniger als 20 000 Euro über die Bühne. Die Stadt Geithain als Eigentümer müsste das in die Hand nehmen", erklärte Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU). Gleichzeitig betonte sie, die Kommune müsse für das Gebäude der Kindereinrichtung noch Brandschutzauflagen erfüllen. „Das hat Priorität." Damit rücke ein Abriss „in weite Ferne", die Stadt könne nur das ausgeben, was sie habe.

Hintergrund der drohenden Verkleinerung der Spielfläche sind, wie berichtet, Rechtsstreitigkeiten zwischen der Stadt und der Eigentümergemeinschaft des benachbarten Wohnblockes. Bereits seit 1993 gäbe es diese Streitigkeiten, nun sei eine Angleichung im Sinne eines Vergleiches in Aussicht, so die Stadtchefin. Ein Geländestreifen solle per Zaun abgegrenzt werden, die Bäume seien nicht betroffen, so Bauer.

„Die zwei Sandkästen sind weg", machte Kästner geltend, Sand sei als sensomotorisches Material für die Kinder aber wichtig. Die Freifläche müsse insgesamt umgestaltet werden, so die Kita-Chefin.

Die Leitung der Einrichtung sollte einen Vorschlag machen, was dazu alles nötig ist, schlug Botho Hopp (Linke) vor. Der Kultur- und Sozialausschuss (KSA) sollte sich im ersten Quartal des neuen Jahres unterhalten, wie es weitergehen könnte, im Anschluss der Verwaltungsausschuss und dann der Stadtrat. „Es ist bewegend, was man dort sieht und hört", zeigte sich Hopp vom Besuch in der Einrichtung beeindruckt. „Alle Anfragen zu mir!", meldete sich KSA-Vorsitzende Silke Haferkamp als

 

 

Ansprechpartnerin.

Inge Engelhardt

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