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Geithain Geithainer Kleingärtner kämpfen um Erhalt ihrer Parzellen
Region Geithain Geithainer Kleingärtner kämpfen um Erhalt ihrer Parzellen
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00:34 14.06.2015
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Geithain

Dadurch ist die Anlage nicht stärker von einem Hochwasser gefährdet als andere Anlagen, die von einem Gewässer durchzogen werden", sagt Heiko Henschel namens einer ganzen Gruppe von Kleingärtnern, die diesen Brief an die LVZ unterschrieben. Sie nehmen Bezug auf die jüngste Debatte im Geithainer Stadtrat. Am 16. Juni will Bürgermeisterin Romy Bauer (parteilos) das Thema erneut im Parlament aufrufen. "Anpassung/Änderung des Zwischenpachtvertrages mit dem Regionalverband der Kleingärtner über die neue Flächengröße der Kleingartenanlage Alte Heimat" ist der betreffende Tagesordnungspunkt überschrieben. Die Sitzung beginnt 19.30 Uhr im Rathaus.

Kein normales Hochwasser - "eine Naturkatastrophe" - habe im Juni 2013 die Anlage wie weite Teile des Altdorfes, von Wickershain und Niedergräfenhain verwüstet, heißt es in besagtem Brief. Die Anlage aufzugeben, sei widersinnig, zumal die Stadt gar keine Verwendung dafür habe. Vielmehr sei es angezeigt, zumindest einen Kern zu erhalten - auf dem Nord- wie dem Südufer.

"Die Kleingärtner haben nach der Sturzflut vor zwei Jahren, als die Schlammbrühe schulterhoch in Gärten und Lauben stand - mit hohem finanziellen und zeitlichen Aufwand ihre kleine Idylle wieder hergestellt", heißt es weiter. Dafür erwarteten sie von Stadtverwaltung und Stadtrat mitnichten Mitleid, wohl aber Respekt. Der sollte sich auch äußern in der Zurückhaltung Ludbert Schmucks (WVWV), der als Vorsitzender einer anderen Geithainer Sparte befangen sei. Und darin, sagt Henschel, "dass endlich auch mal mit den Mitgliedern des Vereins gesprochen wird, nicht bloß mit dem Vorstand."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2015
Ekkehard Schulreich

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