Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Geithainer Weihnachtsmarkt: Ein Wochenende Trubel an der Pyramide
Region Geithain Geithainer Weihnachtsmarkt: Ein Wochenende Trubel an der Pyramide
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:02 29.11.2015
Die große Pyramide versprühte Adventsstimmung auf dem Weihnachtsmarkt. Quelle: Nicole Rathge-Scholz
Anzeige
Geithain

Drei Tage lud die Stadt Geithain zum diesjährigen Weihnachtsmarkt ein. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern waren gekommen, um bei Glühwein, Waffeln und heißem Punsch ein paar gesellige Stunden mit Familie und Freunden zu verbringen. Bunt geschmückt war der Marktplatz, auf dem sich um den großen Weihnachtsbaum die Stände reihten und Düfte von Zimt, Vanille und Mandeln versprühten.

„Der Weihnachtsmarkt ist sehr schön, vor allem die Mischung der Besucher ist toll, von alt bis jung ist alles dabei“, freute sich Besucherin Mandy Volkmann und fand es besonders toll, dass auf der Bühne fasst ununterbrochen etwas geboten wurde. „Wir bleiben bis die Lichter ausgehen“, lachte sie und prostete mit einem heißen Glühwein ihren Freunden zu.

Auch der 19-jährige Christopher Krause ist in diesem Jahr das erste Mal am Advent in Geithain. „Wir sind hergekommen, weil eine gute Freundin von uns hier arbeitet und meinte, wir sollen uns den Markt mal anschauen. Und bis jetzt sind wir positiv überrascht, das Ambiente ist sehr schön und wir haben auch mal die Gelegenheit, uns die Stadt anzuschauen“, so der Bornaer, der mit seinen Freunden mit dem Zug angereist war.

Auf der Bühne wurden nicht nur Programme von Kita und Schule dargeboten, sondern es fand auch jeden Tag einen Verlosung statt, bei der attraktive Preise gewonnen werden konnten. Zudem heizte am Freitag die Frohburger Band „Leiseschrei“ dem Publikum ein und am Samstag gab es eine Aprés-Ski Party, bei der lauthals mitgesungen und die Hüften geschwungen wurden. „Wir als Geithainer kommen jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt. An Essen und Trinken gibt es natürlich eine reiche Auswahl, nur ich bedauere etwas, dass für die größeren Kinder keine Attraktion geboten wird. Natürlich gibt es die Eisenbahn, aber für eine Sechsjährige ist das nicht mehr wirklich was“, erklärte die 27-jährige Anja Eidner, die sich aber freute, dass die Akteure auf der Bühne sich Einiges einfallen ließen.

Die große Pyramide versprühte Adventsstimmung auf dem Weihnachtsmarkt. Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Am Samstagnachmittag, als der Weihnachtsmann Verspätung hatte, wurden alle Kinder zum Tanzen mit lustiger Musik aufgefordert. Es wurde gelacht, geschlemmt und die Geithainer und Gäste erlebten gemeinsam schöne Stunden in geselliger Atmosphäre. Auch Elvira Müller aus Chemnitz und ihre Schwester Steffi Kipping aus Frankenhain sind in jedem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt. „Wir sind gebürtige Geithainer und so zieht es einen doch immer wieder hier her, zudem trifft man natürlich auch immer wieder alte Bekannte“, so Kipping, die gerade ihr Glück gemeinsam mit ihrer Schwester an der Losbude herausforderte. Beide genossen die angenehme Atmosphäre, aber bemängelten auch etwas. „Es gibt zu 90 Prozent nur Stände mit Essen und Trinken, uns fehlt dabei bisschen das Weihnachtliche.

Also Händler, bei denen man auch Geschenke fürs bevorstehende Fest erwerben könnte.“ Dies ist vielleicht ein Anstoß für das kommende Fest. Jan Brunswig, Vorsitzender des Gewerbeverein, ist mit dem Markt sehr zufrieden. „Wir haben in diesem Jahr ein paar mehr Stände, so dass es nicht nur Glühwein gibt, sondern auch verschiedene Leckereien für den Gaumen“, erklärt er. Zudem sei der Weihnachtsmarkt sehr friedlich abgelaufen, die Stimmung war toll und auch das Programm noch vielfältiger. „Wir sind mit der Besucherzahl zufrieden und freuen uns auf das kommende Jahr.“

Von Nicole Rathge-Scholz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lachende Soldaten mit dem Weihnachtsmann? Postkarten erzählen ein Stück Zeitgeschichte. Zu erleben jetzt im Museum in Bad Lausick, wo der Sammler Günther Hunger 150 Weihnachtskarten ausstellt – von 1890 bis heute.

29.11.2015

Der Bedarf ist größer als die Möglichkeiten. Von den kreiseigenen Straßen im Landkreis Leipzig sind 190 Kilometer reparaturbedürftig. Dafür stehen aber mit Fördermitteln nur etwa sechs Millionen Euro zur Verfügung. Damit lassen bestenfalls zehn Straßenkilometer instandsetzen.

28.11.2015

Winterfest gemacht hat der Streitwalder Günter Neubauer seine Heimatstube, ein Sammelsurium, das zu besichtigen einem Parforce-Ritt durch Geschichte und Geschichten gleichkommt – und für den sich in der zu Ende gegangenen Saison mehrere Hundert Besucher entschlossen.

26.11.2015
Anzeige