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Geithain Geithainer Weihnachtsmarkt kommt gut an
Region Geithain Geithainer Weihnachtsmarkt kommt gut an
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03:00 03.12.2012
Die Engel Maria (rechts) und Franzi haben stets den Überblick behalten auf dem Geithainer Weihnachtsmarkt. Erstmals sind hier Stelzenläufer dabei gewesen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Drei tolle und besinnliche Tage mit Attraktionen in weihnachtlicher Atmosphäre liegen hinter den Geithainern und ihren Gästen.

 Sonnabendabend kurz nach 19 Uhr: Soeben ist der Startschuss für die große Aprés-Ski-Party gefallen. Die Aerobic-Frauen vom Freizeitcenter Kluge, die Kohrener Tanzmädels sowie die Mädchen vom GCC heizen dem Publikum mächtig ein. Immer mehr Menschen strömen auf den Markt. „Ich finde es toll, dass auch am Abend ein Programm geboten und nicht nur Musik gespielt wird", hebt Lisa Nöbel, die gemeinsam mit Freunden hier ist, hervor. „Für jede Generation ist etwas dabei und man sieht, dass sich die Veranstalter viel Mühe gegeben haben", betont sie. Ähnlich sieht das Paul Schneider. Dass jedes Jahr ein Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt wird, man sich immer etwas Neues einfallen lässt und somit eine Tradition aufrecht erhält, sei lobenswert, sagt der Geithainer.

Einige Meter weiter lässt sich Gerd Eichler am Stand der Partnergemeinde Veitshöchheim zusammen mit Familie und Freunden den Glühwein schmecken. „Für mich ist der Weihnachtsmarkt jedes Jahr ein Muss und Gelegenheit, Bekannte zu treffen und leckeren Glühwein zu trinken", erzählt der Geithainer. Oswald Bamberger, Partnerschaftsbeauftragter und zweiter Bürgermeister von Veitshöchheim, freut sich über dieses Lob. „Als Partnerort sind wir selbstverständlich mit von der Partie", erklärt er und schätzt vor allem den Kontakt zwischen den Vereinen beider Kommunen. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in verschiedene Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Geithain sowie des Tierparks. Wenige Stunden zuvor waren bereits die kleinen Besucher voll auf ihre Kosten gekommen: Als der Weihnachtsmann seinen Platz auf der Bühne einnimmt, erreicht die Aufregung der Kleinen ihren Höhepunkt. Auch Pauline und ihre fünfjährige Schwester Pia warten zusammen mit ihrer Mutti Anja Radon in der Schlange, die eine Stunde lang nicht abreißt. „Ich möchte das Lied ‚He du Weihnachtsmann‘ singen", erzählt die neunjährige Pauline aufgeregt, bekommt am Ende viel Applaus und einen Schokoladenweihnachtsmann.

„Ich brauche keine Angst vor dem Weihnachtsmann zu haben, weil ich immer lieb war", ist sich der vierjährige Lennard Badtke sicher, übt jedoch sicherheitshalber noch einmal sein Gedicht „Lieber, guter Weihnachtsmann". Indessen darf sich Richard Schneider für einen Moment als Lokführer fühlen. Der Sechsjährige genießt die Fahrt mit der kleinen Eisenbahn, die unermüdlich ihre Runden auf dem Marktplatz dreht. Stolz präsentiert er den Schokoweihnachtsmann, den er für seine Darbietung des Liedes „Hämmern, Schrauben, Kleben" vom bärtigen Alten bekommen hat. „Mein Mann stammt aus Geithain und wir haben extra Urlaub genommen, um den Weihnachtsmarkt nicht zu verpassen", schwärmt seine Mutti Jenny Schneider, die sich besonders an der Pyramide auf dem Markt erfreut. Die Familie aus Sachsen-Anhalt weilt an diesem Wochenende bei Ingeburg Schneider.

Nebenan beobachtet derweil Jutta Richter ihre beiden Enkel Alida (11) und deren einjährige Schwester Fiona auf der Eisenbahn. „Der Weihnachtsmarkt ist vor allem für meine Enkel immer wieder schön", erzählt die Geithainerin. Glockengeläut kündigt an, dass sich die Pferdekutsche nähert. „Die Fahrt war toll", schwärmen Aimeê, Jöel und Noelle Knorr mit roten Wangen, während zwei als Engel verkleidete Stelzenläufer vorbeikommen und alle Blicke auf sich ziehen. Die Geschwister haben bereits beim Losen ihr Glück versucht und ein Plüsch-Seepferd gewonnen.

 „Wir freuen uns, dass so viele Menschen den Weg auf den Weihnachtsmarkt gefunden haben", zeigt sich Jan Brunswig, Vorsitzender des Gewerbevereins, mit der Besucherresonanz zufrieden. „Die Vorbereitungen haben sich wirklich gelohnt und alle Besucher konnten drei Tage lang gemeinsam auf dem Markt die Vorweihnachtszeit genießen." Um bei den zahlreichen Köstlichkeiten wie Glühwein, Kakao, Waffeln, Corn Dog oder Bisonroster noch länger in der Stadt verweilen zu können und der Kälte zu trotzen, regten zahlreiche Besucher an, im nächsten Jahr eventuell über einige Wärmepilze nachzudenken.

Franziska Heisig

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