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Geithain Grundschule und Hort Bad Lausick halten Türen offen
Region Geithain Grundschule und Hort Bad Lausick halten Türen offen
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14:16 19.05.2015
In Können zeigte in der Aula der Grundschule Bad Lausick zum Tag der offenen Tür am Klavier auch Emily aus der Klasse 2. Quelle: Jens Paul Taubert

Hunderte kleine und große Gäste folgten dem Ruf zum Tag der offenen Tür.

"Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass wir unser Haus und die Möglichkeiten, die wir hier bieten, den künftigen Schulanfängern oder auch den Familien unserer derzeit rund 220 Schüler vorstellen", so Schulleiterin Birgit Geuther. Und man brauchte sich wahrlich nicht zu verstecken mit der Fülle von Offerten, die es am Sonnabendvormittag gab. Besucher hatten die Qual der Wahl. Selbst die zwei Stunden dürften nicht gereicht haben, um alles gründlich unter die Lupe zu nehmen oder sich aktiv zu beteiligen. "Das war aber auch nur möglich, weil meine Kollegen, viele Eltern, der Förderverein und auch die Kinder selbst so aktiv in der Vorbereitung und auch heute mitzogen", freute Geuther.

Momentaufnahmen des Vormittags: In der Lernwerkstatt für Schulanfänger hatten beispielsweise Dominic Hempel und Maurice Platz, beide 6, an den Spielen Riesenspaß. "Das wird die Vorfreude auf die Schule noch erhöhen", war sich Mutti Diana Hempel sicher. Im Nachbarraum testeten viele ihre fünf Sinne. So marschierte Laura Kummer (3) ohne Furcht über den Barfußpfad, probierte Felix Meckel (9) aus Ballendorf mit verbundenen Augen, Ananas oder Johannisbeeren zu erkennen. Eine der Betreuerinnen in diesem Zimmer war Beate Hahm. "Meine neunjährige Tochter Lilly geht in diese Schule. Da hilft man doch gern. Und selbst die Kinder waren mit Feuereifer bei den Vorbereitungen dabei", war es für sie nicht der erste derartige Einsatz.

Aus der Aula erklang derweil Musikalisches aller Art. Nicht nur Sophie Ratsch auf der Blockflöte, sondern auch andere Schüler der Musikschule Muldental auf Gitarre, Klavier und Querflöte gaben ebenso wie der Chor Proben ihres Könnens ab.

Im Hort "Riffpiraten" staunten dagegen viele über das wandfüllende Gemälde mit einem Piratenschiff. Damit hatte in den vergangenen Wochen Horterzieher Lutz Spieß eine Wand verziert. "Es wird nun mit immer mehr Details ergänzt", erklärte er. Einige Stockwerke höher gab es Bewegungsspiele oder es konnte Österliches gebastelt werden. Einen Hasen aus Holz stellte auch Lisa Schaefer (12) her. "Ich bin mal in den Hort hier gegangen, habe mich schon auf ein Wiedersehen gefreut", bekannte sie. Was wiederum Petra Klimke und Sigrid Brendler freute. "Das zeigt ja, dass es ihr bei uns gefallen hat", so die Horterzieherinnen. 180 Mädchen und Jungen besuchen derzeit den Hort.

Vielfalt pur am Sonnabend: Da konnten Schach gespielt oder der PC genutzt werden, gab es eine Schau über aus Müll selbstgebastelte Instrumente, konnten sich Gäste an Enkaustik versuchen, stellte sich die Stadtmusik vor, wurde über den Wald informiert und und und.

Wer es ob dieser Vielfalt verpasste, seine Schritte zur benachbarten Sporthalle zu lenken, versäumte allerdings etwas Famoses. Die Sportlehrerinnen Kerstin Böhme und Gabriele Klopfer hatten in mühsamer Kleinarbeit hier für einen Bewegungsparcours gesorgt, der viele Steppkes zum Mitmachen anzog. Von Kriechtunnel über Kletterstand, Rollbrett, Wackelbank bis zur Wippe reichten die Stationen. "Tolle Sache, dieser Tag. Mein zwölfjähriger Fabian ist begeistert, sich hier zu probieren", so Grit Naujoks aus Lauterbach. "Kein Wunder, dass sich die Kinder schon lange drauf freuten."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.03.2014
Thlang

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